Alles Wissenswerte über CBD - GardenEden.io

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Alles über CBD  
Alles Wissenswerte über CBD.  
Der Wirkstoff, Anwendung, Wirkung, Legalität, Nebenwirkungen und Erfahrungen mit dem Cannabidiol.  

 

Einführung CBD
Was sich hinter dem Kürzel verbirgt   
CBD-Öl   
Die Geschichte des Hanfes   
Die Renaissance des Hanfes   
Der Anbau und die Ernte   
Die Wirkstoffe   

Was man über das CBD wissen muß  
Wie CBD wirkt  
In der Krebstherapie  
Kombinierte Anwendung von CBD und THC in der Krebstherapie  
Andere Behandlungsmöglichkeiten   

Wie CBD eingenommen wird
Schlucken
Sublingual   
Vaporisation  ???
Auf der Haut  
Mit der Nahrung  
Die Dauer der Wirkung  
Die Dosierung  
Die Dauer der Anwendung  
CBD in der Schwangerschaft und während der Stillzeit   

Die Anwendung von CBD
Die allgemeine Wirkung  
Gegen das Rauchen  
Gegen Schlaflosigkeit   
Hauterkrankungen  
Stress, Nervosität, Psychosen   
Diabetes   
Multiple Sklerose   
Asthma und Allergien  
Weitere Anwendungsgebiete  
Die weitere Forschung  
Die vorbeugende Anwendung  

Die Schmerztherapie  
Entzündungen   
Verkrampfungen   
Die antioxidative Wirkung  
Weitere Wirkung in der Schmerztherapie  
Die Schmerz mindernde Wirkung  

Die Nebenwirkungen von CBD
Nebenwirkungen  
Wechselwirkungen  
Die Weltgesundheitsorganisation und das CBD  

Erfahrungen mit der Anwendung
Die Erkrankung  
Die Schulmedizin  
Das CBD   
Der Rückfall  

Was beim Kauf beachtet werden muß
Verschiedene Arten des CBD  
Der Preisvergleich   
Hier ist Vorsicht geboten   
Vaporisierer vs. Kapseln  
Die Apotheke   
Die Aufbewahrung  

Eine Frage zur Legalität  




Alles über CBD
 
CBD ist ein Stoff, von dem schon viele gehört haben und die meisten wissen auch, dass es etwas mit Cannabis zu tun hat. Was dieser Stoff jedoch genau ist und wie er wirkt, das ist bestenfalls nur schemenhaft bekannt. Um hier ein wellig mehr Wissen zu schaffen und vor allem das CBD selbst als Heilmittel zu unterstützen, haben wir dieses Buch geschrieben. Wenn mehr Menschen von der Wirkung dieser Substanz erfahren und vor allem, was CBD genau ist, und dass sich hinter dem Kürzel eben kein Rauschgift verbirgt, dann hat dieser Stoff auch eine Chance, echte und breite Anwendung zu finden. Dann lassen sich mit ihm Leiden lindern und andere Therapien verbessern. Wir widmen uns in diesem Buch dein CBD selbst, woher es kommt und welche Wirkung es verbreitet. Wir betrachten die verschiedenen Anwendungsgebiete und lassen auch seine Nebenwirkungen nicht außer Betracht. Wir geben eine Anleitung, wie man das CBD einsetzen kann und wie lange es dauert, bis seine Wirkung einsetzt. Die Dauer und der Beginn der Wirkung unterscheiden sich je nach dem Einsatz. Wir sehen uns auch an, wie es um die Legalität bestellt ist. Das CBD wird aufgrund des Namens Cannabis zu leicht mit Rauschmitteln in einen Topf geworfen. Das aber enthält uns seine heilende Wirkung vor. Daher werfen wir einen Blick darauf, inwieweit das CBD selbst gar nicht mehr illegal ist und wie man es wo erhalten kann. Das Wichtigste von allem ist jedoch, dass wir uns bemühen, eine Trennung zwischen dem Rauschmittel Cannabis und dem Heilmittel CBD aufzuzeigen. Cannabis ist unfraglich problematisch. Menschen werden davon abhängig, es dient als Einstieg in härtere Drogen und kann bei dauerhafter Anwendung zu schweren Schäden führen. Was man jedoch wissen muss, ist, dass die chemischen Eigenschaften des CBD ganz anders sind. Es entfaltet eben keine berauschende Wirkung, es macht nicht süchtig, doch es heilt und es lindert Schmerzen. Es ist sogar geeignet, Krebspatienten zu helfen. Darum soll dieses Buch  
beitragen, diese Abgrenzung in den Köpfen zu schaffen, damit die Erforschung des CBD und sein Einsatz als Heilmittel endlich in dem Umfang geschehen können, wie dies für uns und unsere Gesellschaft dringend nötig ist.  


CBD - Was sich hinter dem Kürzel verbirgt
Das CBD ist ein interessanter Stoff. Wer sich ein wenig damit beschäftigt, wird auf zwei Dinge treffen. Als Erstes verbinden sich mit dem CBD eine Menge Vorurteile und als Zweites bringt dieser Stoff eine echte Heilwirkung mit sich, die uns allen nützen kann. So bekannt der Stoff ist, so wenig jedoch lässt er sich von dem Rauschmittel Cannabis trennen. Das liegt an einem ganz einfachen Grund. CBD wird aus der gleichen Pflanze gewonnen, aus dem auch das Rauschgift stammt. Beide Stoffe teilen sich dazu auch noch den Namen und sogar einige der Wirkungen. CBD steht für Cannabidiol. Das klingt sofort anrüchig und verdächtig. Das CBD selbst ist jedoch kein Rauschmittel, dafür aber ein veritables Heilmittel. Anders ausgedrückt, CBD ist ebenso Cannabis wie das Rauschmittel und das steht ihm nun für seine Anwendung in der Medizin im Wege.  


CBD-Öl
CBD wird als Öl angeboten. Daher findet man auch oft die Bezeichnung CBD-Öl oder Cannabidiol-Öl. Wie der klassische Cannabis, wird auch das CBD-Öl aus der Hanfpflanze gewonnen. Was die meisten Menschen jedoch nicht wissen, ist, dass es unterschiedliche Hanfsorten gibt. Diese haben eine unterschiedliche Ausprägung der in ihnen vorkommenden Wirkstoffe. Dazu kommt, dass auch der Erntezeitpunkt über diese Ausprägung mitentscheidet. Das Resultat ist, dass man gezielt Hanf züchten kann, welcher das psychoaktive Cannabis enthält oder aber die Zucht und Ernte gezielt auf die Herstellung von CBD-Öl ausrichten kann. Letzteres enthält keine oder fast keine psychoaktiven Wirkungen, dafür aber hilft es bei vielen Beschwerden und Krankheiten. Kurz, man kann den Hanf so oder so züchten und ernten, je nachdem, ob man Rauschgift oder ein Heilmittel am Ende erhalten möchte. Das ist übrigens jedem Hanfzüchter bekannt, denn er will auf keinen Fall am Ende mit CBD dastehen und keinen Rausch verspüren. Während das CBD keinen Rausch auslöst, wirkt es im Körper jedoch gegen Keime und Infektionen. Mit ihm lassen sich Entzündungen heilen und es wirkt auch auf die Psyche. So lassen sich Depressionen und Ängste damit beseitigen oder zumindest lindern und es hilft sogar bei Epilepsie und auch allgemein bei Verkrampfungen. Ohne jetzt zu sehr in die Botanik abzuschweifen, muss man wissen, dass es männliche und weibliche Hanfpflanzen und mindestens drei verschiedene Hauptarten davon gibt. Die Gelehrten streiten sich zurzeit noch, wie viele Hauptarten es sind. Für uns ist nur von Interesse, dass das CBD aus dem sogenannten Faserhanf gewonnen wird. Je nach Erntezeitraum lässt sich daraus ein 98- bis ioo-prozentig reines CBD-Öl gewinnen, welches kaum bis keinen Anteil an Rauschstoffen aufweist.  


Die Geschichte des Hanfes
Der Hanf selbst ist erst seit der neuesten Zeit so sehr in Verruf. Er wurde jedoch in den vergangenen Jahrhunderten und Jahrtausenden gezielt als Nutzpflanze angebaut. Genau genommen begann seine Geschichte schon vor mehr als 10.000 Jahren. Definitiv schriftlich nachgewiesen ist der Anbau in den  
letzten 3000 Jahren. Der Hauptzweck des Anbaus war das Gewinnen von Fasern. Diese ließen sich vor allem für die Herstellung von Kleidung verwenden, aber sie kamen auch bei der Papiergewinnung zum Einsatz. Später, als die Zeit der Segelschiffe begann, wurden Segeltücher aus Hanf gewonnen. Selbst heute wird Hanf noch immer in der Kleidungsindustrie eingesetzt. So ist er zum Beispiel ein Rohstoff für die Herstellung der Jeanshosen. Gerade der Einsatz als Segeltuch verhalf dem Hanf zu seinem ersten, weltweit bedeutenden Aufschwung. Als zähes Material war er sehr beliebt, wenn es darum ging, um die Welt oder zwischen den Kontinenten zu reisen. Dazu wurde er natürlich auch als Rohstoff für Kleidung verschifft. Dieser erste große Boom endete mit Napoleon. Durch den Krieg zwischen Frankreich und England wurden die Einfuhr von Hanf nach England und insgesamt der Seehandel stark reduziert, sodass nach Ersatz gesucht werden musste. Dieser fand sich bald als Baumwolle und Jute, die importiert wurden. Eine Heilwirkung wurde zuerst in Asien entdeckt. Dort wurde der Hanf auch als Nahrungsmittel eingesetzt. Besonders die Samen waren nahrhaft und wurden als Snack zwischendurch gekaut. Bald entdeckten die Doktoren jedoch, dass dieser Snack auch in der Lage war, die Beschwerden, die durch Rheuma ausgelöst wurden, und dazu noch Malariaerkrankungen zu heilen oder wenigstens zu lindern. Die Segelschiffzeit ging vorüber, was die Todesglocke, deren Läuten mit Napoleon begann, noch verstärkte. Den letzten Dolchstoß gab es dann mit Kunststoffen, die dem Hanf auch in der Kleidungsindustrie den Rang abliefen. Was dann noch blieb, das waren die, die den Hanf für seine Rauschwirkung anbauten und konsumierten. Sie gaben ihm den schlechten Ruf, der auch heutzutage noch die Ärzte vor einer Erforschung der potenziellen Heilwirkungen zurückschrecken lässt. Diese würden nämlich ihren Ruf damit verbinden, und ist dieser erst einmal verloren, müssten sie in der Welt der Medizin ihren Rang ebenso einbüßen.  


Die Renaissance des Hanfes
Langsam, beschwerlich und gegen starken Widerstand erkämpft sich der Hanf seinen Platz in der Gesellschaft jedoch zurück. Die Industrie entdeckt ihn wieder. Dieses Mal ist es jedoch nicht so sehr für die Herstellung von Kleidungsstücken, sondern in der Lebensmittelindustrie, bei der Produktion von Lacken und Farben und auch bei der Herstellung von Waschmitteln. Eine weitere Bedeutung des Hanfes ist eben dann auch für die Herstellung des CBD-Öls, welches medizinisch immer mehr erforscht wird und zum Beispiel eine gute Wirkung bei Krebs, ADHS, Tourette und anderen Krankheiten verspricht. Die Renaissance zeigt auch bereits in Deutschland eine erste Wirkung. So wurde bereits der Anbau von 5o verschiedenen Hanfsorten, Untersorten eingeschlossen, zugelassen. Wichtiges Kriterium bei der Auswahl der Sorten war, dass der Anteil der psychoaktiven Substanzen bei ihnen bei nur 0,2 % oder sogar noch darunter liegt. Das bedeutet, dass sie sich absolut nicht zur Herstellung von Rauschmitteln eignen. Es gibt jedoch strenge Auflagen und es darf nur zertifiziertes Saatgut verwendet werden.  
Wer nun trotzdem einen unverbesserlichen Selbstversuch wagen möchte und das Endprodukt aus diesen Pflanzen raucht, wird kein sogenanntes High erleben. Dafür aber verabschieden sich Depressionen und Schlafstörungen und der Körper heilt Wunden und leichte Krankheiten schneller. Bevor jetzt jemand ganz gewitzt zur CBD-Zigarette greift, sei aber noch eines hier hinzugefügt. Wir beschäftigen uns später noch mit dem Thema der Einnahme und dieses Kapitel sollte zuerst gelesen sein, denn das Rauchen von CBD ist immer noch ein Rauchen und das bedeutet, es birgt all die typischen Gesundheitsrisiken, die mit den Glimmstängeln im Allgemeinen verbunden sind.  


Der Anbau und die Ernte
Hanf ist eine Pflanze, dementsprechend wird sie ausgesät und geerntet. Dies erfolgt immer danach, welche Zielsetzung damit verfolgt wird. So ist für die industrielle Verarbeitung eine Aussaat von April bis Juni möglich. Die Ernte liegt dann in den Monaten Juli bis Oktober. Das CBD-Öl kann zweimal gewonnen werden. Bei einer  
früheren Ernte geht es meistens um andere industrielle Verwendungen und das Öl fällt dann sozusagen als Nebenprodukt an. Eine bessere Qualität erzielt man jedoch, wenn die Ernte im September oder Oktober gezielt auf die Herstellung des Öls erfolgt. Dann werden die Samen verwendet, aus denen das CBD in Ölmühlen herausgepresst wird. Die Gewinnung des Öls verläuft bei einer Temperatur von 4o bis 6o °C, was die entsprechenden Eigenschaften garantiert. Danach werden dem Öl noch weitere Inhaltsstoffe hinzugegeben, um die Qualität und vor allem die Heilwirkung noch zu verbessern.  


Die Wirkstoffe
Der menschliche Körper braucht eine Reihe von Stoffen, um zu leben, sich zu heilen oder auch, um zu wachsen. Das sind vor allem Vitamine, Proteine, ungesättigte Fettsäuren und dazu noch Ballaststoffe. Der Körper kann diese Substanzen nicht selbst herstellen und sie müssen ihm zugeführt werden. Sie befinden sich im CBD-Öl und helfen so bei der Regeneration bzw. der Neubildung von Zellen.  
Das aber ist noch längst nicht alles. Was das CBD so wichtig macht, ist der Anteil an Cannabinoiden. Diese entfalten eine besondere und einzigartige Wirkung in unserem Körper, was die eigentliche Heilung bringt. Das CBD-Öl enthält um die 500 verschiedene Cannabinoide, im Gegensatz zum Cannabis, bei dein die Anzahl weit unter wo liegt und welches nur für seine Rauschwirkung konsumiert wird. Ohne eine Rauschwirkung zu verursachen, wirken die Cannabinoide in den Zellen, im Nervensystem und dem Gehirn. So wirken sie entzündungshemmend, sie lindern Schmerzen und sie bringen eine frische, neue Kraft in jeden Winkel des Körpers. Das wiederum erhöht die Leistungsfähigkeit, was auch noch den Stress senkt und es stärkt auch die Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten. Man kann das CBD auch als einen Jungbrunnen bezeichnen. Mit den Cannabinoiden lassen sich besonders chronische Schmerzen und Krämpfe behandeln. Das bedeutet auch, dass damit Migräne bekämpft und sogar bei Arthritis  
geholfen werden kann. Selbst Epilepsie und sogar Krebs können damit behandelt werden. Bei Letzterem töten die Cannabinoide die bösartigen Zellen, was den Krebs selbst bekämpft, und sie helfen, das geschädigte Gewebe zu regenerieren, was die Folgen des Krebses heilt. In direkter Anwendung, also gegen den Krebs selbst, haben die Cannabinoide schon mehrere Male bewiesen, dass sie bei Brustkrebs eine Heilung bewirken können. Indirekt jedoch ist das CBD auch anwendbar. So bringt eine Krebstherapie sehr oft negative Nebenwirkungen und vor allem starke Übelkeit, Depressionen und Angstzustände mit sich. Gerade hier hilft das CBD, diese unerwünschten Wirkungen zu lindern oder sogar ganz aufzuheben. Auch bei bakteriellen Erkrankungen sind die Cannabinoide einsetzbar. Damit können nicht nur die Bakterien selbst bekämpft, sondern auch Zustände, die damit einhergehen, gelindert werden. So können bei sehr schweren Infektionen, die mit starken Medikamenten behandelt werden, Angststörungen, Blutdruck, vor allem auch der Augeninnendruck, erhöht werden. Hier wirkt das CBD gegen die Angstzustände und es senkt sowohl den Druck des Blutes als auch den Druck im Inneren der Augen.  


Was man über das CBD wissen muß
Das CBD ist ein mögliches Heilmittel. Man muss jedoch mit dem Begriff ein wenig vorsichtig umgehen. Während diverse Heilwirkungen bereits bekannt sind, sind sie noch nicht alle erforscht. Damit ist das CBD auch nicht direkt als Heilmittel vollumfänglich zugelassen, doch die ersten Schranken und Barrieren dagegen fallen bereits. Was dem CBD am meisten im Wege steht, ist die Verbindung zum berauschenden Cannabis. Daher muss man ein wenig auch auf diesen ungeliebten Verwandten schauen. Beide, das berauschende Cannabis, welches mit der Substanz THC seine Wirkung erzielt, und CBD, stammen aus der Hanfpflanze. Wahrscheinlich sogar sind beide in dem Sinne miteinander verbunden, dass der eine Stoff die Vorstufe des anderen darstellt. Das macht die Zulassung des CBD als Heilmittel so schwierig. Dennoch, das CBD selbst enthält kaum bis kein THC, welches ja nun die eigentliche psychoaktive Substanz darstellt.  
Für Laien kann man sagen, ist es verständlich, dass sie CBD und THC verwechseln. Diejenigen, die auf das THC, also das Rauschmittel, aus sind, ergibt sich diese Gefahr jedoch nicht. Sie wissen, worauf sie achten müssen, damit in ihrem Joint dann tatsächlich das High für sie steckt, dass sie sich wünschen. Es fällt jedoch schwer, zu verstehen, warum auch in der Fachwelt der Medizin diese Verwechslung, die ja eigentlich nur den Laien vorenthalten sein sollte, nur allzu gerne vorkommt. Das Problem entsteht im Prinzip erst genau dadurch. Tatsache ist, dass ein Stoff erforscht werden muss, bevor man ihn als Heilmittel oder Medizin einsetzen kann. Das ist richtig und das ist auch gut für die Patienten. Wer aber erforscht die Stoffe? Chemiker, Mediziner, also Menschen. Diese aber brauchen eine Motivation, sich mit einer Substanz zu befassen. Diese Motivation liegt meistens ganz einfach darin, dass sie sich profilieren wollen. Kann man sich jedoch mit einem Stoff profilieren, der so in Verruf geraten ist, wie Cannabis? Nein! Und das ist das Problem. Niemand, der darauf aus ist, seine Reputation zu verbessern, wird eben diese riskieren und sie ruinieren,  
indem er mit einem Rauschmittel experimentiert. Wie also lässt sich dieses Problem lösen? Das Gute ist, dass es bereits eine gewisse Vorarbeit gibt. Jetzt ist es wichtig, darauf basierend weiterzumachen und eine klare Trennung in den Köpfen zwischen dem THC und dem CBD zu bewirken. Dann kann Letzteres auch tatsächlich erforscht werden und seinen Weg in die Medizinschränke und Apotheken finden. THC und CBD trennt aber noch etwas, abgesehen von ihrem unterschiedlichen Aufbau und ihrer unterschiedlichen Wirkung. Das THC ist verboten, denn es berauscht. Das CBD dagegen ist nicht verboten. Das bedeutet, dass einer weiteren Erforschung sachlich nichts im Wege steht. Forschungen sind auch bereits unterwegs. So weiß man bereits, dass das CBD bei Übelkeit und Krebs hilft. Dazu kommen psychische Probleme, wie Depressionen, Angsterkrankungen, Schlafstörungen und selbst bei Epilepsie verspricht es Linderung. Die Ergebnisse aus der Forschung sind jedoch noch nicht eindeutig, doch es gibt bereits genügend Erfahrungen von Anwendern, die einen Selbstversuch gestartet haben. Natürlich gibt es auch Gegenanzeichen. Während das CBD überwiegend als Öl verwendet wird, ist es auch theoretisch möglich, es zu rauchen. Während dabei keine Rauschwirkung auftritt, bringt diese Form des Konsums jedoch all die typischen Risiken, die mit dem Rauchen als solches in Verbindung stehen, dazu gehört auch Lungenkrebs als extremste Erkrankung. Andere sehen im Rauchen auch eine Gefahr, denn es könnte der Einstieg in eine neue Sucht sein. Diese beginnt mit dem CBD. Dann reicht dem Anwender dessen Wirkungskraft nicht mehr. Daraufhin folgt dann das Rauchen von THC. Irgendwann reicht auch dessen Kick nicht mehr und dann geht es zu den noch stärkeren Drogen, die aber wieder ihre ganz eigenen Probleme verursachen. Das ist umso mehr der Fall, wenn man die Ungefährlichkeit des CBD bedenkt. Es fällt einfach leicht, damit anzufangen. Kein Rausch aber ein besseres Gefühl, kein Rausch, aber eine Heilung, kein Rausch, aber eine Vorbeugung von vielen Krankheiten. Da fällt es leicht, eine gewisse Willigkeit zum Experimentieren  
zu entwickeln. Ein weiteres Thema können Polizeikontrollen sein. CBD ist an sich legal, zumindest in gewissen Grenzen, denn es fällt ohne berauschende Wirkung nicht unter das Betäubungsmittelgesetz. Leider jedoch lassen sich CBD und Cannabis in ihrer Rohform sehr leicht verwechseln und es gibt keinen Schnelltest, der die beiden Substanzen so einfach auseinanderhalten kann. Das Resultat ist, dass man sein CBD in einer Polizeikontrolle schnell los wird und dann später auf das Revier gehen kann, um es zurückzubekommen, was jedoch nie so ohne Weiteres geschieht. Das Ganze zieht dann ein umständliches Verfahren, Anwaltskosten und andere Unannehmlichkeiten nach sich. Ein weiteres Problem ist das Angebot und die Nachfrage. Da eine erste Genehmigung in der Schmerztherapie erfolgt ist, wollen natürlich viele Leute CBD bekommen und andere wiederum wollen es produzieren. Das Problem für die Konsumenten ist es, dass es weder einen großen Bestand noch eine große Produktionsmenge gibt. In anderen Worten, es fällt nicht leicht, legal an das CBD zu kommen. Uingedreht kann man das CBD nicht einfach so anbauen. Da man nämlich ebenso leicht Pflanzen mit viel THC züchten kann, ist es wichtig, eine Genehmigung zu haben, und zertifiziertes Saatgut zu verwenden. Die Genehmigungen sind jedoch ebenso schwer zu erhalten, wie das zertifizierte Saatgut. Das Rezept des Doktors, welches den Kauf, den Besitz und die Einnahme des CBD erlaubt, reicht für den Anbau auf gar keinen Fall aus. Für einen erweiterten Anbau von CBD bzw. Hanf spricht jedoch Einiges. So kann diese Pflanze ohne Weiteres im Gebirge wie im Flachland gedeihen. Sie ist pflegeleicht, robust und der Gewinn, der sich mit ihr erwirtschaften lässt, übersteigt andere Nutzpflanzen. Das könnte ein neues Leben für die Agrarindustrie bedeuten. Zugleich würde der Anbau dieser Heilpflanze im eigenen Land dafür sorgen, dass die Preise für Medikamente absinken würden und zugleich die Geldmittel, die für den Kauf der Medikamente aufgewendet werden, im Lande bleiben und hier für Arbeitsplätze sorgen.  
Natürlich lässt sich auch einmal der Anwalt des Teufels einschalten. Das CBD bringt einen Hype und es ist als solches schon in Verdacht, einen Einstieg in den Konsum von Cannabis bzw. THC darzustellen. Was aber, wenn die Kampagne, die CBD legalisieren und als Heilmittel verwenden möchte, in Wahrheit darauf abzielt, das THC gesellschaftsfähig zu machen? Viele Leute, Gegner des CBD, vermuten dies und halten mit ihrer Meinung auch nicht zurück. Dagegen sprechen jedoch die nachgewiesenen Heilwirkungen, auf die wir nicht einfach aus Angst vor dein THC verzichten sollten.  


Wie CBD wirkt
Das CBD kann auf verschiedene Weise eingesetzt werden. So bringt es selbst Heilung oder zumindest Linderung bei bestimmten Krankheiten und Beschwerden und es lässt sich auch begleitend bei einer anderen Therapie einsetzen. Als begleitende Behandlung kann es die eigentliche Therapie in ihrer Wirkung unterstützen oder deren Nebenwirkungen abschwächen.  


In der Krebstherapie
Beginnen wir mit einem der größten medizinischen Probleme der heutigen Zeit, dem Krebs. Krebs ist nicht einfach nur eine gefürchtete Diagnose, er entwickelt sich auch immer mehr zu einer Volkskrankheit. Die Heilungsrate ist nicht befriedigend und oftmals treten Metastasen auf, wodurch der Krebs selbst nach einer erfolgreichen Behandlung oft wiederkommt. Daher ist es besonders in diesem Bereich sehr wichtig, endlich ein wirklich helfendes Mittel zu finden. Bei der Krebstherapie kann das CBD sowohl direkt als  
auch indirekt eingesetzt werden. Das bedeutet, es kann den Tumor direkt bekämpfen, indem es seine Zellen vernichtet, und es kann die Nebenwirkungen der klassischen Therapien abschwächen. Die direkte Anwendung wirkt bei verschiedenen Krebsarten gleich doppelt. Cannabinoide verfügen über Eigenschaften, die es ihnen erlauben, die bösartigen und entarteten Krebszellen direkt anzugreifen. Sie schwächen sie zuerst und dann, bei einer längeren Anwendung, töten sie sie ab. Gleichzeitig hemmen sie das Wachstum der Krebszellen, das bedeutet, dass sie selbst dort, wo sie sie nicht abtöten, noch immer eine wichtige Wirkung erzielen, indem sie den Tumor nicht mehr weiterwachsen lassen. Indirekt wirken die Cannabinoide ebenfalls doppelt. Sie ermöglichen eine beschleunigte Heilung des Gewebes, welches durch den Krebs geschädigt wurde. Damit kann der Körper sich insgesamt schneller regenerieren und seine normale Konstitution wiederherstellen. Außerdem lindert das CBD die Nebenwirkungen der eigentlichen Therapie. So treten bei einer Chemotherapie verstärkt Angststörungen, Übelkeit, Depressionen und Suizidgedanken auf. Die Einnahme von CBD lindert diese Beschwerden und beendet die Gedanken an einen Selbstmord. Das wiederum steigert zum einen die Akzeptanz der Therapie, das bedeutet, ohne die Übelkeit ist der Patient eher gewillt, die Medikamente zu nehmen und diese verbleiben länger im Körper, wodurch ihre Wirkungskraft erhöht wird. Das lässt eine geringere Dosis zu, was wiederum die Nebenwirkungen abschwächt. Zugleich wird der Geist des Patienten gestärkt, was auch Auswirkungen auf sein Immunsystem und seine natürliche Widerstandskraft hat, sodass sich der Körper sehr viel besser der Krebszellen erwehren kann. Erfolge haben sich bereits bei Brustkrebs, Leukämie, Prostatakrebs und Gebärmutterhalskrebs gezeigt. Leider jedoch sind diese Erfolge nur im Labor an Zellkulturen und an Tieren entstanden. Es fehlt noch immer ein Nachweis, dass sich diese Ergebnisse auf Menschen übertragen lassen. Es wird jedoch diskutiert, eine versuchsweise Anwendung bei Krebspatienten, bei denen keine andere Hoffnung mehr besteht, zu erlauben.  
Kombinierte Anwendung von CBD und THC in der Krebstherapie Gerade bei sehr schweren Fällen, die mit einer hoch dosierten Chemotherapie behandelt werden, macht es auch Sinn, die Anwendung von CBD mit THC zu ergänzen. Das lindert die Nebenwirkungen der starken Medikamente, aber auch die Nebenwirkung von CBD. Der Krebs zehrt oftmals die Körper der Patienten aus. Als Folge muss auch mehr gegessen werden. Das CBD jedoch hemmt den Appetit, sodass THC als weiterer Stoff eingesetzt wird, der den Appetit erneut anregt, um einem Tod durch Auszehrung vorzubeugen. Die Linderung bzw. Verhinderung der üblichen Übelkeit und des Erbrechens hat aber noch weitere Folgen. So bringt ein ständiges Erbrechen eine Schwächung des Körpers und führt allzu oft auch noch zu einer Entzündung der Rachen- und Mundschleimhäute, was dann noch ein Einfallstor für weitere Erkrankungen darstellt. Hier ist das THC noch stärker in seiner Wirkung, die Übelkeit und das damit einhergehende Erbrechen zu lindern.  

Das CBD stellt ebenfalls eine gute Therapie der mit dem Krebs und der Therapie verbundenen Schmerzen dar. Das THC könnte auch hier noch unterstützen, wenn die Schmerzen und die Therapie zu sehr starken Fällen von Angst- oder Schlafstörungen bzw. von suizidalem Verhalten geführt haben. Hier würden die psychoaktiven Wirkstoffe des THC noch besser die psychischen Störungen behandeln, während sie zugleich das CBD dabei unterstützen, die Wahrnehmung der Schmerzen zu unterbinden. Ängste und Depressionen sind für einen Krebspatienten eine völlig normale Erscheinung. Er blickt schließlich dem Tod ins Auge und sehr oft versprechen die Behandlungen keine endgültige Heilung, denn der Krebs kommt nur allzu oft wieder. Solange jedoch eine normale, also nicht gesteigerte Ausprägung vorliegt, bringt das CBD genügend eigene Wirkungskraft mit sich. Es greift in den Stoffwechsel im Gehirn ein und erhöht die Wirkung von Serotonin und Glutamat. Das bedeutet für den Patienten, dass sich seine Stimmung aufhellt und er keinen negativen Gedanken mehr nachhängt.  
Nur in extremen Fällen ist eine begleitende Anwendung von THC sinnvoll. Das ist immer dann der Fall, wenn die alleinige Wirkung von CBD nicht mehr ausreicht. Dann können die Rauschzustände des THC dem Patienten wieder ein besseres, wenn auch nicht mehr so ein unbedingt normales, Leben ermöglichen.  


Andere Behandlungsmöglichkeiten
Der eigentliche Wirkstoff des CBD sind die Cannabinoide. Zu diesen gehört auch das THC, das Tetrahydrocannabinol. Die Zusammensetzung der verschiedenen Substanzen lässt sich jedoch über eine gezielte Züchtung, Anbau und Ernte beeinflussen. Damit kann man dafür sorgen, dass die heilenden und nicht die berauschenden Cannabinoide überwiegen. Die Cannabinoide entfalten ihre Wirkung über die Endocannabinoide. Dies ist ein System in unserem Körper, welches aus Andockstationen besteht. Diese sind wie dafür geschaffen, dass sich dort die Cannabinoide aus dem Hanf ablagern. Die Andockstellen sind auch nicht einfach nur so ziellos verteilt. Sie befinden sich vielmehr an sehr bedeutenden Stellen. So ist zum einen das Immunsystem mit ihnen ausgestattet und zum anderen das System für den Knochenstoffwechsel. Beide sind also dafür vorgesehen, mit den Cannabinoiden zu interagieren. Unser Körper will die Bestandteile des CBD haben und braucht sie. Die Anwendung in der Schmerztherapie ergibt sich aus den Andockstellen im Immunsystem, worüber eine Verbindung mit dem Nervensystem hergestellt wird. Diese Verbindung erlaubt es, die Wahrnehmung von Schmerzen zu unterdrücken und ebenso, Ängste und Stimmungslagen zu beeinflussen. Dazu kommen auch noch Auswirkungen auf den Schlaf, den Appetit und sogar die Temperatur des Körpers. Dass unser Körper diese Andockstellen aufweist, bedeutet jedoch nicht, dass wir einfach von den Cannabinoiden abhängig sind. So kann unser Körper eigene Endocannabinoide bilden und diese an den Andockstellen anlegen und sich selbst steuern. Anders ausgedrückt, die Anwendung von CBD folgt einfach einem natürlichen  
Mechanismus, für den unser Körper von Anfang an ausgelegt ist.  


Wie CBD eingenommen wird
CBD ist oftmals der letzte Versuch, der einem Patienten noch bleibt. Das bedeutet auch, dass der Betroffene unter erheblichen Schmerzen leidet. Dadurch versteht es sich, dass die Wirkung, also die Dauer, bis sie eintritt und wie lange sie anhält, von großer Bedeutung ist. Die Wirkung unterscheidet sich in ihrer Dauer je nach der Art, wie man das CBD einnimmt.  


Schlucken
Die einfachste Variante scheint das Herunterschlucken zu sein. Man gibt einfach ein paar Tropfen des Öls in seinen Mund und schluckt es, und das war es dann. Das ist jedoch nicht die empfohlene Methode. Wir werden gleich sehen, warum. Das CBD-Öl hat einen gewöhnungsbedürftigen Geschmack. Darum ist es für die meisten Anwender eher unangenehm, es im Mund zu haben. Daher greifen tatsächlich Einige zu der Variante, es einfach herunterzuschlucken. Die Empfehlung gegen diese  
Methode beruht nicht etwa darauf, dass dies irgendwelche schädlichen Nebenwirkungen hervorrufen würde. Das ist nicht der Fall und darum ist das auch kein Problem. Was jedoch beim Herunterschlucken geschieht, ist, dass man eine Menge an Wirkung verschwendet. Das CBD-Öl hat viele, sehr wertvolle Bestandteile. Das bedeutet auch, dass man dem Körper die Möglichkeit geben muss, das meiste aus dem Öl herauszuholen. Es einfach herunterzuschlucken führt ganz einfach dazu, dass nicht alle Bestandteile in den Blutkreislauf gelangen und die, die es dorthin schaffen, nicht ihre maximale Wirkung entfalten. Daher sollte man von dieser Methode ganz einfach absehen.



Sublingual  
Die sublinguale Anwendung ist nicht nur die Beliebteste, sie ist auch die Einfachste, die zugleich die größte Wirkung verspricht. Man nimmt das Öl mit einem Löffel in den Mund und dort lässt man es für einige Momente unter der Zunge liegen. Es kommt dabei nicht auf eine genaue Zeit an, doch eine Minute hat sich bewährt.  
In der Zeit, in der man das Öl im Mund hält, können über die Mundschleimhaut bereits einige der Bestandteile aufgenommen werden. Das erlaubt es dem CBD zugleich auch, sehr viel schneller eine erste Wirkung zu entfalten. Ist die erste Minute verstrichen, wird das Öl einfach heruntergeschluckt. Im Magen angekommen, kann es dann den Rest seiner Bestandteile an den Körper abgeben. Das sorgt zugleich auch für eine längere Wirkungsdauer.  


Vaporisation  
Eine Einnahme ist auch als Dampf möglich, das hat jedoch seine eigenen Vor- und Nachteile. Der Vorteil besteht ganz einfach darin, dass das Öl auf diese Weise seine Wirkung am schnellsten entfaltet. Der Nachteil ist jedoch, dass man dazu mehr Aufwand betreiben muss und mehr Geräte, einen Vaporisator oder einen Vape-Pen benötigt. Außerdem lässt sich nicht jedes Öl dazu verwenden. Öl, das sich vaporisieren lässt, ist meistens auch noch teurer. Die Anwendung mit einem Vaporisator oder Vape-Pen ist im Grunde ganz einfach. Man gibt das Öl, welches sich für diese Anwendung eignet, in das Gerät und dann inhaliert  
man den Dampf, der entsteht. Die Wirkstoffe werden über die Schleimhäute im Mund und der Nase aufgenommen und in den Blutkreislauf überführt. Die Wirkung tritt dann fast augenblicklich ein. Das macht die Vaporisation vor allein für sehr schwere Fälle geeignet, die bei ihren Schmerzen sofort Erleichterung benötigen.  


Auf der Haut
Ebenso wie im Körper, lässt sich das CBD-Öl ganz einfach auch auf ihm anwenden. Dazu kann man das Öl entweder direkt auf die Haut auftragen oder eine spezielle Creme, die CBD enthält, verwenden. Mit dieser Anwendungsmethode lassen sich Hautprobleme bekämpfen, aber auch Schmerzen in Gelenken oder im Rücken lindern. Das CBD gelangt über die Haut in den Körper und Blutkreislauf und bringt auch hier schnell Erleichterung.  


Mit der Nahrung
Das CBD ist geschmacklich sehr gewöhnungsbedürftig. Darum wird es auch gern zusammen mit der Nahrung aufgenommen, um damit einen anderen Geschmack in den Mund zu bekommen. Der Wirkung des CBD tut diese Methode keinen Abbruch. Kommt es auf eine schnelle Entfaltung der Wirkung an, ist es besser, das CBD-Öl auf leeren Magen einzunehmen und dann die Nahrung danach, um den Geschmack im Mund zu verbessern.  


Die Dauer der Wirkung
Für die Dauer der Wirkung muss man auf zwei Daten achten, die Dauer, bis die Wirkung eintritt und die Dauer, bis sie wieder verfliegt. Dabei kann man die Anwendungen ganz einfach so einteilen: Vaporisation, sublingual, Schlucken, mit der Nahrung, auf der Haut. Die Vaporisation ist die schnellste Anwendung. Die Schleimhäute im Mund und in der Nase können die Wirkstoffe sofort aufnehmen und an das Blut abgeben. Das bedeutet, dass man fast sofort eine Erleichterung der Symptome verspürt. Andererseits befinden sich alle Wirkstoffe sofort im Blut, sodass die Wirkung meist schon nach 4 Stunden oder noch weniger, wieder abflaut. Die sublinguale Anwendung kombiniert das Beste aus der  
Aufnahme durch die Mundschleimhäute und den Magen. Das Behalten des Öls im Mund erlaubt ein sehr schnelles Aufnehmen einiger der Bestandteile. Das geht jedoch langsamer als mit dem Vaporisator. Dennoch tritt eine Wirkung schon nach 20 Minuten oder weniger auf. Nach dem Herunterschlucken verbleibt das Öl noch eine Weile im Magen, wo es weitere Bestandteile abgibt. Das sorgt für ein Anhalten der Wirkung über bis zu 6 Stunden hinweg. Die Aufnahme über das Schlucken erlaubt es nicht, dass die Mundschleimhäute bereits die ersten Bestandteile aufnehmen. Dennoch entfaltet das Öl dann über den Magen seine Wirkung. Hier muss man jedoch mehr als eine halbe Stunde warten, und die Dauer beträgt wie bei der sublingualen Anwendung ungefähr 6 Stunden. Das liegt einfach daran, dass der Erhalt der Wirkung auf die gleiche Weise, über den Magen, erfolgt. Eine Aufnahme über den Magen unterscheidet sich in der Dauer der Wirkung hinsichtlich des Zeitpunktes. Nimmt man das Öl auf leeren Magen noch vor der Nahrung ein oder mischt man es in die Nahrung. In ersterem Fall kann die Wirkung noch innerhalb von 3o Minuten bis zu einer Stunde eintreten, im letzteren Fall kann es eine Stunde oder länger dauern. Die Wirkung bleibt dann über 6 Stunden hinweg erhalten. Die Anwendung auf der Haut ist die Langsamste. Hier dauert es eine Stunde oder länger, bis eine Wirkung zu verspüren ist. Danach bleibt diese Wirkung für 5 oder 6 Stunden erhalten. Sie hängt dabei von der Menge der verwendeten Creme oder des verwendeten Öls und der Körperpartie ab.  


Die Dosierung
Die Dosierung muss nach verschiedenen Faktoren eingestellt werden, dazu gehören die Art der Erkrankung, die Methode der Einnahme und die Stärke der Symptome. Auch ist unter den verschiedenen Herstellern zu unterscheiden. Am besten ist es immer, zuerst mit kleinen Dosen anzufangen. Diese kann man dann im Laufe der Tage langsam erhöhen, bis sie eine Höhe erreicht haben, die die Symptome ausreichend lindern. Da die Wirkungskraft von Hersteller zu Hersteller verschieden  
ist, kann man dabei kaum pauschal vorgehen.  


Die Dauer der Anwendung
Viele Medikamente kann man nicht dauerhaft anwenden. Es bauen sich Resistenzen auf oder die Nebenwirkungen werden zu stark. Das Gute am CBD ist, dass man hier nicht mit Resistenzen, Gewöhnungseffekten oder Nebenwirkungen rechnen muss. Anders ausgedrückt, prinzipiell lässt sich nichts gegen eine dauerhafte Einnahme einwenden. Eine dauerhafte Einnahme ist nicht immer nötig, doch sie hat einen gewissen Nutzen. Sie kann chronische Erkrankungen behandeln, Neuerkrankungen und Entzündungen vorbeugen. Es kann jedoch bei einzelnen Anwendern dazu kommen, dass sich gewisse Angstzustände entwickeln. Daher sollte jeder an sich selbst feststellen, inwiefern er bei einer dauerhaften Anwendung keine dieser Zustände aufweist. Da aber im Allgemeinen das CBD bei Angststörungen beruhigend wirkt, sind solche Nebenwirkungen eher sehr selten. Wer eine dauerhafte Anwendung nicht wünscht oder bei dem dies nicht möglich ist, kann auch anders vorgehen. So bieten sich Kuren mit dem CBD-Öl an. Diese Kuren kann man auf eine Woche begrenzen, auf zwei oder noch mehrere Wochen hin planen. Kuren eignen sich besonders, wenn eine akute Erkrankung vorliegt oder eine besondere Zeit voller Stress bevorsteht. Das kann das zum Beispiel dann der Fall sein, wenn man sich in einer Prüfungszeit befindet oder aber ein besonders Projekt als Manager bearbeiten muss. In letzterem Fall kann das CBD helfen, diesen Stress abzubauen und damit einhergehenden Schlafstörungen vorbeugen. Das wiederum erhöht die Leistungsfähigkeit und sorgt für ein besseres Ergebnis. Für Frauen eignen sich Kuren mit CBD jeden Monat, wenn ihre Menstruation ansteht. Dann kann das CBD gegen die Schmerzen und Krämpfe helfen und die Stimmungslage aufhellen. Dabei sollte die Dosierung jedoch klein gehalten werden. Neben einer dauerhaften Anwendung oder Kuren ist es jedoch besonders die akute Einnahme, die angewendet  
wird. Das bedeutet, wenn besondere Symptome, zum Beispiel ein Migräneanfall, vorliegt, erfolgt eine gezielte Einnahme, bis die Symptome abgeklungen sind.  


CBD in der Schwangerschaft und während der Stillzeit
Hier kommt eine nicht so gute Nachricht. Das CBD-Öl beeinflusst die Proteine im Körper. Das bedeutet, dass dies auch die Plazenta verändert und damit gewisse Wirkungen auf das Ungeborene im Mutterleib hat. Daher ist während der Schwangerschaft von einer Einnahme eindeutig abzusehen. Das Gleiche gilt auch für die Zeit des Stillens. Die Bestandteile des CBD gelangen über das Blut der Mutter in die Milch und werden darüber wiederum vom Baby aufgenommen. Da das Baby bzw. sein Körper noch nicht richtig entwickelt ist, kann das CBD Störungen hervorrufen. Daher ist auch hier von einer Einnahme abzusehen.  

Die Anwendung von CBD
Erfahrungsberichte und erste Studien bestätigen es, es gibt wahrhaft vielfältige Anwendungsmöglichkeiten für das CBD. Das liegt an den Cannabinoiden ebenso wie an den Vitaminen, Mineralien und ungesättigten Fettsäuren, die im CBD-Öl enthalten sind.  


Die allgemeine Wirkung
Das CBD wirkt im Körper gegen Bakterien und antiemetisch. Das bedeutet, es lindert Schmerzen und es wirkt Entzündungen entgegen. Es unterstützt andere Medikamente, die Orte ihrer Wirkung zu erreichen, und dort eine größere Kraft zu entfalten. Wichtiger noch, es unterstützt den Körper dabei, sich zu regenerieren. Damit kann er erlittene Schäden reparieren, mehr Kraft gewinnen und selbst stärker gegen Krankheitserreger vorgehen.  


Gegen das Rauchen
Viele Menschen sind Raucher und wollen mit ihrer Sucht aufhören. Wie das aber bei einer Sucht meistens so der  
Fall ist, ist dies sehr schwer. Ein Versuch mit CBD hat jedoch bewiesen, dass eine Wirkung gegen die Nikotinsucht vorliegt. So wurde eine Gruppe von Rauchern mit einem Placebo behandelt. Diese Gruppe änderte sich nicht in ihrem Rauchverhalten. Sie rauchten auch nach dem Experiment wie zuvor, die gleiche Menge und die gleiche Sorte Zigaretten. Die eigentliche Testgruppe jedoch erhielt das CBD über einen Vaporisator. Nach zwei Wochen hatte sich ihnen der Konsum um 6o % verringert. Das lässt darauf schließen, dass bei längeren Anwendungen tatsächlich eine vollständige Beendigung der Abhängigkeit vom Nikotin möglich ist.  


Gegen Schlaflosigkeit
Schlaflosigkeit ist für die Betroffenen sehr belastend. Als Erstes sinkt die Lebensqualität. Man fühlt sich ständig schlapp und abgespannt und hat zu nichts Energie. Das lässt auch allgemein die Motivation absinken und es bringt auch handfeste Gefahren. So kann Schlaflosigkeit zu Sekundenschlaf am Steuer führen. Auch sinkt allgemein die Aufmerksamkeit, was dann auch zum Beispiel im Haushalt die Unfallgefahr drastisch erhöht. Um dennoch leistungsfähig zu sein, und sich einigermaßen wohlzufühlen, greifen Betroffene immer wieder zu Alkohol. Das jedoch hat viele andere Auswirkungen auf die Gesundheit und kann sogar zur Alkoholsucht führen. Bis dahin jedoch bewirkt der Alkohol vor allem keine echte Linderung der Schlaflosigkeit. Während die Betroffenen zwar betrunken wieder schlafen können, sinkt die Schlafqualität durch das Ausbleiben des Tiefschlafes. Anders ausgedrückt, man erholt sich nicht wirklich im Schlaf. Eine andere Alternative sind Schlaftabletten. Diese können aber ebenso auf lange Sicht zu einer Abhängigkeit führen und sie können sogar, wenn sie zu lange eingenommen werden, selbst zur Schlaflosigkeit führen. Das CBD offeriert im Gegensatz dazu eine echte Lösung. Es wirkt gegen die Schlaflosigkeit in gleich dreifacher Weise. Als Erstes hilft es, sich auch bei Stress zu entspannen. Damit fällt der eigentliche Grund für die Schlaflosigkeit schon einmal weg. Dann erhöht es die Qualität des Schlafes. Man bekommt also nicht nur mehr, sondern auch noch eine bessere Nachtruhe. Damit nicht genug sorgt es sogar für eine gewisse Müdigkeit. Obwohl diese eher eine Nebenwirkung ist, erlaubt sie in diesem Falle dem Körper und dem Geist, sehr viel schneller einzuschlafen.  

Hauterkrankungen
Viele, vor allem junge Menschen, leiden unter Akne. Das ist aber heutzutage oftmals nicht mehr nur noch auf die Pubertät beschränkt. Wenn man sich aber die Akne genau ansieht, dann ist es immer auch eine Entzündung der Haut. Diese Entzündung wird meistens durch Verunreinigungen bzw. den darin enthaltenen Bakterien verursacht. CBD kann auf die betroffenen Hautpartien aufgetragen werden. Dort wirkt es doppelt gegen die ungeliebten Pickel. Als Erstes vernichtet es Bakterien. Damit wird schon mal die Ursache der Entzündungen aus dem Weg geräumt. Als Zweites wirkt es entzündungshemmend.  

Damit werden die Pickel selbst bekämpft. Auch andere Entzündungen auf der Haut und ebenso Ekzeme lassen sich mit dem CBD wirkungsvoll bekämpfen. Es reduziert dabei auch noch die Fettigkeit der Haut, was ebenfalls einen Teil der Ursache für die Akne beseitigt.  


Stress, Nervosität, Psychosen
Heutzutage leiden die Menschen immer mehr unter Stress. Das bewirkt nicht nur die bereits angesprochenen Schlafstörungen, Stress verursacht auch Nervosität, Beklemmungen, Psychosen oder andere Angststörungen. CBD kann im Kampf gegen diese Auswirkungen des täglichen Lebens helfen. CBD hat eine sehr entspannende Wirkung. Damit hat Stress keine Chance. Das bedeutet auch, dass die Folgeerscheinungen nicht mehr auftreten. Wenn aber die Angststörungen und Nervosität durch andere Gründe hervorgerufen wurden, hilft das CBD dennoch direkt dagegen.


Diabetes  
Auch gegen Diabetes hat das CBD in Studien an Mäusen bereits gute Erfolge gezeigt. Dabei wurde einer Gruppe von diesen kleinen Tieren jeden Tag Nahrung verabreicht, die sehr gut dazu geeignet ist, Diabetes auszulösen. Zugleich bekamen die Nager kleine Dosen von CBD jeden Tag. Das Resultat überzeugte. Sie erkrankten nicht an Diabetes. Hintergrund ist dabei, dass die Zuckerkrankheit dadurch ausgelöst wird, dass die Zellen gegen bestimmte Hormone immun werden und daraufhin die Insulinproduktion erhöht wird, bis die Bauchspeicheldrüse im wahrsten Sinne des Wortes den Geist aufgibt. CBD hilft, die Zellmembranen durchlässiger zu machen, was dann dazu führt, dass das Insulin normal wirkt und keine vermehrte Produktion dieses Hormons stattfinden muss.  


Multiple Sklerose
Andere Studien an Mäusen haben gezeigt, dass sich damit multiple Sklerose heilen lässt. So wurde eine Gruppe daran leidender Mäuse mit CBD behandelt. Jeden Tag erhielten sie eine kleine Dosis und schon nach 1.0 Tagen ließ sich eine Verbesserung des Zustandes der Tiere feststellen. Es muss jedoch noch immer bewiesen werden, ob und inwiefern sich diese Ergebnisse auf den Menschen übertragen lassen.  


Asthma und Allergien
CBD koppelt sich an das Immunsystem an. Das hat weitreichende Auswirkungen. So kann das Cannabidiol auf diese Weise Allergien und vor allem den guten, alten Heuschnupfen heilen oder zumindest dessen Symptome lindern. Dazu kommt die entzündungshemmende Wirkung, die den Einsatz auch bei anderen Allergien empfehlenswert macht. Selbst Asthma kann mit dem CBD bekämpft werden.  


Weitere Anwendungsgebiete
Es gibt noch eine Menge anderer Leiden, bei denen der Einsatz von CBD entweder schon einigen Erfolg gezeigt hat oder wo sich Erfolg vermuten lässt. Dazu gehört Krebs, Epilepsie, Rheuma, Arthrose, Nervenkrankheiten, Hepatitis, krankhaftes Übergewicht bzw. Fettleibigkeit und noch viele mehr.  


Die weitere Forschung
CBD muss noch weiter erforscht werden, doch es hat mit drei großen Problemen zu kämpfen. Das Erste ist die Zeit. Eine gründliche Erforschung braucht Studien. Diese wiederum brauchen eine bestimmte Dauer, um aussagekräftige Ergebnisse zu erbringen und dazu kommen noch die nötigen Langzeitstudien, die, wie es der Name schon vermuten lässt, selbst nicht gerade schnell ablaufen. Wir sprechen hier von Jahren und Jahrzehnten, nicht Tagen und Monaten. Zweitens brauchen die Studien Geld. Die Forscher bzw. Mediziner müssen bezahlt werden. Dazu kommen die Labore und deren Ausstattung sowie deren Betrieb. All das verschlingt eine Menge Geldmittel und es ist nicht nur CBD, welches nach diesen Mitteln verlangt. Kurz, es gibt einen Konkurrenzkampf um die Forschungsgelder und CBD schließt dabei nicht immer als Gewinner ab. Drittens braucht eine Erforschung auch Leute. Es sind die Menschen, die ihren Ruf und ihre fachliche Zukunft auf die Karte CBD setzen, die für die neuesten Erkenntnisse und die Durchführung der Studien sorgen. Ähnlich wie bei dem Geld, so gibt es auch hier einen Konkurrenzkampf zwischen den medizinischen Problemen und Lösungen, die alle erforscht werden wollen. Diese drei Probleme werden durch das eigentliche Problem dahinter, dem schlechten Ruf des Cannabis, noch verstärkt. Cannabis und seine Verwendung als Rauschmittel haben dazu geführt, dass über lange Jahre hinweg keine Forschung auf diesem Gebiet stattfand. Damit startet das CBD schon einmal mit einer schlechten Ausgangslage. Dann wollen viele Geldgeber auch ihre Mittel nicht auf Rauschgifte verschwendet sehen. Sobald die Worte Cannabis oder Hanf auch nur andeutungsweise auftreten, stecken sie ihre Scheckbücher wieder ein und machen sich auf und davon. Auch das machte es für das CBD im Konkurrenzkampf der medizinischen Probleme und Lösungen nicht leicht. Am Ende ist es die Reputation der Forscher, die einen Schaden nehmen kann, wenn sie zu einem „Hanfmann" werden. Anders ausgedrückt, wer als Forscher eine lange Zukunft vor sich sieht, will seinen Namen rein und damit sich selbst weit weg vom Cannabis halten.  
Das CBD hat jedoch ein As im Ärmel. Es hat bereits einige medizinische Erfolge erbracht und diese liegen auch und gerade in zwei sehr bedeutenden und sehr schwierigen Feldern. Das Erste ist die Therapie von Krebs und das Zweite ist die Behandlung von chronischen Schmerzen. Hier besteht ein dringliches Problem, das sich kaum lösen lässt und hier bietet das CBD eine neue Chance, das Leben der Patienten zu retten bzw. zu verbessern. Neben diesen Leuchtfeuern gibt es aber noch andere Erfolge, die dem CBD Rückenwind verschaffen. So hat es in einigen Fällen bereits nachweisliche Erfolge bei der Bekämpfung von Alzheimer und Parkinson erbracht. Die Leiden konnten gelindert werden. Im Falle dieser Krankheiten sehen die Leiden so aus, dass die Neuronen degenerieren. Diese Entwicklung konnte das CBD jedoch aufhalten. Dies bringt zwar keine Umkehrung des Prozesses, hält aber eine Verschlimmerung des Zustandes auf.  


Die vorbeugende Anwendung  
Das CBD kann aber mehr als einfach nur heilen oder andere Therapien unterstützen. Es kann auch Krankheiten vorbeugen. Die Anwendung auch bei chronischen Krankheiten ist in den allermeisten Fällen kein Problem. Es treten keine Gewöhnungseffekte, Resistenzen, Nebenwirkungen oder Abhängigkeiten auf, mit kleinen Ausnahmen hinsichtlich der Nebenwirkungen. Wenn man das CBD also bedenkenlos nehmen kann, dann sollte es sich auch zur Vorbeugung gut verwenden lassen, denn dann kann es Krankheitserreger und Entzündungen bereits am Anfang bekämpfen, bevor sich echte Leiden daraus entwickeln. Wenn eine Langzeitbehandlung tatsächlich ohne schädliche Nebenwirkungen bleibt, wenn eine vorbeugende Einnahme möglich ist, wäre das vor allem auch im Hinblick auf das Besiegen des Krebses ein großer Erfolg. Die Krebszellen, gerade am Anfang und in einer geringen Anzahl, ließen sich leicht von dem CBD abtöten, während zugleich das normale Gewebe bei seiner Regeneration unterstützt und das Immunsystem in seiner Wirkung verstärkt würde. Was einer solchen Anwendung zurzeit jedoch im Wege steht, das ist das Fehlen von  
aussagekräftigen Langzeitstudien. Niemand weiß, was eine langjährige Anwendung tatsächlich mit sich bringt, welche Abhängigkeiten oder Nebenwirkungen sich entwickeln und wie dann das Resultat nach einem Jahrzehnt oder mehr aussehen könnte. Gegen eine permanente Anwendung zur Vorbeugung spricht aber noch eine andere Sache. So ist es ein altes Vorurteil der Medizin, dass es in unserem Körper immer etwas gibt, das nicht richtig funktioniert. So gesund wir uns auch fühlen mögen, etwas ist immer nicht so, wie es sein sollte. In anderen Worten, wir befinden uns immer am Rande einer Krankheit. Wenn man dieses Vorurteil weiterverfolgt, dann würde das ja eigentlich bedeuten, dass wir immer zu einem Arzt gehen sollten. Warum aber tun wir das nicht? Weil dies immer der Normalzustand in unserem Körper ist. Es gibt immer eine Krankheit, die das Immunsystem beschäftigt und es gibt immer einen Mangel, der uns plagt. Unser Körper ist jedoch sehr gut daran, sich dieser Dinge zu erwehren. Wie aber würden wir unserem Immunsystem über lange Sicht hinweg schaden, wenn wir ständig Medizin nehmen würden? Wahrscheinlich wäre dies wie ein Athlet, der aufhört, zu trainieren. Das Ergebnis wäre ein stark geschwächtes Immunsystem, welches allein nichts mehr erreichen könnte. Es hat zwar keine offiziellen Langzeitstudien zum Thema einer langen andauernden, vorbeugenden Anwendung, gegeben, wohl aber Selbstversuche. So haben sich Leute über Monate hinweg jeden Tag mit CBD behandelt. Solche Selbstversuche sind jedoch nur mit Vorsicht zu genießen. Zwar haben sie als solche keine negativen Ergebnisse gebracht, doch ein Selbstversuch oder Einige davon können eine echte Studie nicht ersetzen. Außerdem ist eine Anwendung von Monaten nicht mit einer jahrelangen, vorbeugenden Einnahme zu vergleichen. Es gibt aber zwei Umstände, die für eine dauerhafte Anwendung sprechen. Der Erste ist, dass unser Körper mit bestimmten Andockstationen für die Cannabinoide ausgestattet ist. Es ist also scheinbar von der Natur so vorgesehen, dass wir uns CBD zuführen.  
Der Zweite ist der Beruhigungseffekt, welcher CBD auf den Geist und den Körper hat. Da wir permanent von Krankheitserregern angegriffen werden, kämpft unser Immunsystem ständig gegen sie an. Das bringt aber extreme Reaktionen, die wir dann in Form von Müdigkeit, plötzlichem Hunger, Albträumen oder anderen Reaktionen verspüren. Unser Körper empfindet Stress, weil er einfach nicht zur Ruhe kommen kann. Somit aber besteht die Möglichkeit, dass dieses Gleichgewicht aus Angriffen und Verteidigungsreaktionen kippt und die Krankheiten obsiegen. Dann bekommen wir Fieber, eine laufende Nase oder andere Symptome und finden uns im Wartezimmer eines Arztes wieder. Hier kann das CBD dem Körper unter die Arme greifen und dem Immunsystem auch mal eine Pause gönnen. Oftmals gewinnen die Krankheiten auch aus psychischen Ursachen. So ist ein Mensch, der sich in einer stressigen Lage befindet, sehr viel anfälliger gegenüber Krankheiten. Hier aber bringt das CBD auch eine geistige Entspannung, die dann dem Körper die angemessene und vor allem ausreichend starke Gegenwehr gegen die Krankheitserreger gestattet.  


Die Schmerztherapie  
Ein ganz besonderes Anwendungsgebiet ist die Schmerztherapie. Dort gibt es eine Reihe von Betroffenen, für die eigentliche keine Hoffnung besteht. Sie sprechen nicht mehr auf die klassischen Schmerzmittel an und ihr Körper ist mit Entzündungen überzogen, denen die Ärzte nicht mehr beikommen können. In solchen extremen Fällen hat das CBD jedoch bereits seine Wirksamkeit bewiesen.  

Entzündungen  
Chronische Schmerzen, das ist eine Diagnose, die vor allem ältere Menschen immer mehr gestellt bekommen. Ihr Körper ist nicht mehr in der Lage, mit all den Abnutzungserscheinungen, Mängeln und den einfallenden Krankheitserregern fertig zu werden. Das Resultat sind Hunderte und Tausende kleiner Entzündungen. Diese befinden sich überall. Sie stecken in den Gelenken, den Muskeln, dem Bindegewebe, den Organen und auf der Haut. Sie überschwemmen den Körper mit Giftstoffen, die neue Entzündungen verursachen und sie bringen Schmerzen und das zuhauf. Leute, die von chronischen Schmerzen betroffen sind, führen ein Leben, welches sich eigentlich als solches kaum noch als lebenswert darstellt. Sie können keine Freunde besuchen, keine Aktivitäten genießen, sie haben einfach immer nur Schmerzen und das gesamte Leben dreht sich um ihr Leiden. Die klassischen Schmerzmittel helfen bei solch extremen Fällen immer nur für eine kurze Zeit. Dann hat sich der Körper daran gewöhnt und sie haben keinen Effekt mehr. Dazu kommen häufig noch Sekundärerkrankungen, Allergien und oftmals auch noch Behandlungsfehler. CBD ist nun geeignet, diesen Betroffenen wieder Hoffnung zu geben. Das Cannabidiol löst keinen Gewöhnungseffekt aus. Es wirkt auch noch nach Jahren. Es bringt einen ganzen Cocktail an Möglichkeiten mit sich und wirkt so aus verschiedenen Richtungen, um die Schmerzen zu lindern und ultimativ sogar zu besiegen. Der Wirkcocktail beginnt mit den Entzündungen. Diese  
beginnen oft mit einem Befall durch Bakterien oder Viren oder einfach durch eine Verschmutzung, wenn zum Beispiel giftige Stoffwechselendprodukte nicht in einem ausreichenden Maß abtransportiert werden. Das CBD wirkt gegen diese Entzündungen, indem es die Zellen selbst stärkt und ihre Membranen durchlässiger macht. Damit können die giftigen Stoffwechselendprodukte leichter abtransportiert werden. Das verhindert Neue und hilft bei der Heilung bestehender Entzündungen. Zugleich werden die Zellen besser mit Nährstoffen versorgt, sodass sie sich leichter gegen Verschmutzungen und Bakterien verteidigen können. Weiterhin wirkt CBD antibakteriell. Haben also Bakterien die Entzündung ausgelöst, wird hier die Ursache dafür vernichtet. Im Verbund mit den durchlässigeren Zellmembranen lassen sich die giftigen Stoffe, die mit Entzündungen einhergehen, leichter abtransportieren.  


Verkrampfungen
Eine andere Quelle von chronischen Schmerzen sind die Muskeln. Diese können aus verschiedenen Gründen verkrampfen. Das kann an einer langen Tätigkeit in einer bestimmten Position liegen, an einer Unterversorgung der Muskeln mit bestimmten Nährstoffen oder auch selbst wieder durch Entzündungen ausgelöst sein. Das CBD hat die Eigenschaft, Verkrampfungen zu lösen. Das bedeutet, dass hier die Ursache der Schmerzen schlicht beseitigt wird. Dann klingen die Schmerzen selbst auch sehr bald ab. Eine weitere Wirkung ist die Hilfe bei Schmerzen durch Entzündungen. Haben sich diese nämlich erst einmal ausgebreitet, versuchen die Betroffenen, sie zu lindern, indem sie bestimmte Positionen einnehmen, die ihnen Erleichterung bringen. Die Folge ist aber, dass sie ihren Entzündungen dann noch Verkrampfungen hinzufügen. Hier wirkt das CBD also gleich doppelt, indem es die Entzündungen heilt und die Verkrampfungen auflöst.  


Die antioxidative Wirkung  
Eine weitere Wirkung von Cannabidiol ist es, freie Radikale zu binden bzw. zu neutralisieren. Freie Radikale sind reaktionsfreudige Atome, die anderen Molekülen  
oder Atomen Teile entziehen. Die Wirkung ist dann mit denen einer Granate zu vergleichen. Trifft ein freies Radikal auf eine Zelle oder Zellwand, dann wird den darin befindlichen Molekülen ein Teil entrissen. Die Moleküle verlieren damit ihre Eigenschaften und werden aus der Zelle bzw. Zellwand herausgesprengt. Die Zellen regenerieren sich danach, doch die permanente Schädigung lässt sich nicht immer wettmachen und sie bedeutet auch zugleich eine vorzeitige Alterung unseres Körpers, denn mit jeder neuen Zellregeneration werden wir ein kleines Stückchen älter. CBD reagiert mit den freien Radikalen, sobald es auf sie trifft. Das Resultat ist, dass diese ihre Reaktionsfreude verlieren. Treffen sie dann auf eine Zelle oder eine Zellwand, gehen sie damit keine Reaktion mehr ein. Sie sind also ungefährlich geworden.  


Weitere Wirkung in der Schmerztherapie
Die Anwendung von CBD in der Schmerztherapie hat auch noch andere Vorteile. So haben klassische Schmerzmittel oft auch noch die Wirkung, dass sie die Sinneswahrnehmung und das Denkvermögen beeinträchtigen. Besonders bei sehr starken Schmerzmitteln ergibt sich dabei die Gefahr für Unfälle, sei es beim Autofahren oder auch nur beim Hantieren im eigenen Haushalt. Das CBD hat jedoch keine derartigen Folgen. Seine Einnahme erlaubt es dennoch, ein Auto zu fahren oder sich etwas in der Küche zu kochen, ohne dass man dabei sich oder andere in Gefahr bringt. CBD kann auch mit den klassischen Schmerzmitteln eingenommen werden. Hier ergeben sich interessante Wechselwirkungen. Dies beruht darauf, dass das CBD die Zellen insgesamt stärkt und zugleich die Zellmembran, also die Wand der Zelle, durchlässiger macht. Das bewirkt, dass die klassischen Schmerzmittel leichter in die Zelle eindringen können und dort auch eine stärkere Wirkung entfalten. Daraus resultiert, dass die Mittel, die eigentlich keine Wirkung mehr zeigen, also einem vollkommenen Gewöhnungseffekt unterliegen, wiederbeginnen, zu wirken. Darüber hinaus wird allgemein die Wirkung der Schmerzmittel verstärkt. Das erlaubt es, ihre Dosis zu verringern und das wiederum reduziert die schädlichen Nebenwirkungen.  


Die Schmerz mindernde Wirkung  
Die exakte Wirkungsweise des CBD auf die Schmerzwahrnehmung ist noch nicht komplett erforscht. Der Ausgangspunkt sind jedoch die Dockingstationen, die über die jeweiligen Rezeptoren das Nervensystem beeinflussen. Auch die antibakterielle Wirkung, die eher indirekter Natur ist, lässt den Schluss zu, dass das CBD in dieser Hinsicht über die Rezeptoren am Immunsystem seine Arbeit verrichtet, also nicht selbst und direkt die Bakterien angreift. Damit nicht genug sind es auch die Cannabinoide des Körpers selbst, die sich an der Wirkung beteiligen. Das CBD spornt deren Produktion an, sodass das eigentliche Resultat über die Erwartungen, beruhend auf der Einnahme, weit hinausgeht. Im Bereich der Arthrose und Arthritis bringt das CBD einen weiteren Effekt hervor. Gelenkschmerzen, ausgelöst durch Entzündungen, sind einer der häufigsten Gründe für eine Schmerztherapie. Hier muss man aber deutlich zwischen beiden unterscheiden. Arthrose ist eine degenerative Erkrankung. Die Abnutzung an den Gelenken sorgt dafür, dass diese sich entzünden, was dann zu Steifheit und den besagten Schmerzen führt. Arthritis dagegen ist eine Autoimmunerkrankung. Das Immunsystem ist dabei fehlgesteuert und anstatt Erreger anzugreifen, wendet es sich gegen die eigenen Gelenke. Dies betrifft dann weit überwiegend nur die Hände und die Füße. CBD geht gegen diese Erkrankungen gleich mehrfach vor. Als Erstes ist da die entzündungshemmende Wirkung, die hier bereits beschrieben wurde. Hier wird also die Ursache der Schmerzen direkt angegangen. Indirekt aber hilft das CBD auch dabei, mehr rote Blutkörperchen zu produzieren. Diese sind das eigentliche Transportunternehmen in unserem Blut. Sie bringen Nährstoffe und Sauerstoff zu den Gelenken. Durch die erhöhte Anzahl der roten Blutkörperchen wird die Versorgung der Gelenke so verbessert, dass keine Nekrosen dort oder im umliegenden Gewebe entstehen  
können, die wiederum die Entzündungen verursachen. Zugleich werden die giftigen Stoffwechselendprodukte leichter abtransportiert. Zugleich aber werden auch die entzündeten Gebiete gereinigt und so die Entzündungen selbst gelindert und geheilt. Darüber hinaus werden die Bakterien in den betroffenen Gebieten bekämpft und die Durchlässigkeit der Zellmembranen erhöht. Im Falle der Arthritis wird dazu noch in die Steuerung des Immunsystems eingegriffen. Damit werden die Gelenke nicht mehr angegriffen und erhalten eine Chance, sich zu regenerieren. In ganz extremen Fällen wird auch noch THC als Mundspray verschrieben. Es löst eine Rauschwirkung aus und unterdrückt damit auch noch die letzten Schmerzimpulse. Als Mundspray tritt seine Wirkung nach der Einnahme fast augenblicklich ein, sodass man auch tatsächlich sofort eine Erleichterung verspürt.  

Die Nebenwirkungen von CBD
Leider kommen die meisten Medikamente immer mit einer oder mehreren Nebenwirkungen daher. Wenn man nun bedenkt, wie weit die Wirkung des CBD reicht und wie kraftvoll sie sein muss, um die klassischen Medikamente und Therapien zu überstrahlen, erwartet man natürlich eine ganze Reihe von sehr kräftigen Nebenwirkungen. Leider sind aber auch hierzu noch immer nicht genügend Studien angefertigt worden, daher kann man nur begrenzte Aussagen in dieser Hinsicht treffen.  


Nebenwirkungen  
Soweit haben Selbstversuche und auch Versuche mit Tieren und Zellkulturen nur wenige bis keine Nebenwirkungen hervorgebracht. Das Problem ist jedoch, dass alle Menschen unterschiedlich reagieren und Studien, die dies einrechnen, eben noch immer fehlen. Wenn man jedoch vorsichtig vorgeht und vor allem seine eigenen Reaktionen sorgfältig beobachtet, sollte man mit den meisten Nebenwirkungen fertig werden können. Man setzt  
dann einfach das CBD für eine Weile ab. Klingt dann die beobachtete Reaktion ab, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass es tatsächlich an dem Cannabidiol gelegen hat. Nun muss man sich aber auch nicht gleich sehr große Sorgen machen. Alle bisherigen Studien, die am Menschen vorgenommen wurden, haben selbst dann, wenn sie mit sehr hohen Dosen umgingen, keine tatsächlich sehr schwerwiegenden Nebenwirkungen hervorgebracht. Das bedeutet, dass die Nebenwirkungen sich in einem kleinen und ungefährlichen Rahmen bewegen. Was als Nebenwirkung beobachtet wurde, das war besonders das Auftreten von Müdigkeit. Dies bewegte sich aber in einem geringeren Ausmaß und wurde von vielen Patienten, die auch unter Schlafproblemen litten, eher mit Begeisterung aufgenommen. Neben der Müdigkeit gab es auch oftmals Appetitlosigkeit. Auch diese Nebenwirkung war nicht immer unwillkommen. Viele Probanden waren gern bereit, diese Gelegenheit zu nutzen, um einfach ein paar Kilos zu verlieren. Damit ist das CBD auch zur Behandlung von Übergewicht geeignet. Neben der Appetitlosigkeit gab es auch mitunter Durchfall. Dieser aber trat nur bei hohen Dosen und nur vorübergehend auf. Sobald sich der Körper an die Dosen gewöhnt hatte, blieb auch der Durchfall wieder aus. Diese Nebenwirkungen wurden aber nur als Nebeneffekt bei Studien beobachtet. Da also auf diese Wirkungen abzielende Studien noch fehlten, bleibt es zumindest denkbar, dass in einigen dieser Fälle die beobachteten Auswirkungen auch auf andere Umstände zurückgeführt werden können. Was im Moment am meisten fehlt, das sind Langzeitstudien. Da die Erforschung des CBD noch in den Kinderschuhen steckt, ist das nicht weiter verwunderlich. Dennoch kann man so nicht ausschließen, dass sich nach einer längeren Einnahme toxische Nebenwirkungen zeigen können.


Wechselwirkungen  
Was gegen eine langfristige Gefährlichkeit spricht, ist, dass das CBD ein natürlicher Stoff ist. Leider ist dieses  
Argument aber nicht ganz stichhaltig. Auch natürliche Stoffe können Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten und auch für sich allein Nebenwirkungen mit sich bringen. Aus diesem Grunde muss man eben immer noch zur Vorsicht raten, bis irgendwelche schädlichen Effekte eindeutig ausgeschlossen werden können. Gerade im Hinblick auf Wechselwirkungen muss noch mehr geforscht werden. Das liegt besonders daran, dass das CBD vor allem zur Unterstützung anderer Therapien angewendet werden soll. Das bedeutet, es wird sehr oft nicht allein in den Körper gebracht, sondern in Verbindung mit anderen, sehr starken Präparaten eingenommen. Da ergeben sich zwangsläufig Wechselwirkungen und auf diese kommt es ja gerade an. So sollen die Zellmembranen für die Medikamente durchlässiger werden und diese somit mehr Kraft entfalten. Wechselwirkungen sind jedoch nicht immer nur positiv. Da gerade sehr starke klassische Medikamente in Verbindung mit dem CBD eingesetzt werden, können auch die negativen Wechselwirkungen entsprechende Stärken erreichen. Daher muss hier unbedingt daraufhin geforscht werden, solche negativen Effekte zu finden oder auszuschließen. Gerade im Selbstversuch gibt es hier noch weitere Dinge zu beachten. Wer eine Erkrankung aufweist und CBD einnimmt, verändert das Bild und die Symptome der Krankheit. Wenn man dann seinen Arzt aufsucht, kann es sehr leicht zu Fehldiagnosen kommen, wenn man ihm gegenüber die Einnahme des CBD verschweigt. Schlimmer noch. Wenn man eine Medikation verschrieben bekommt, ohne den Arzt zuvor über die Einnahme von CBD zu unterrichten, werden die Mittel sehr wahrscheinlich zu hoch dosiert eingenommen. Der Arzt wird von einem einfachen und normalen Fall ausgehen, während man durch eine Eigentherapie mit CBD die Wirkungskraft der Medikamente gewaltig erhöht. In einem solchen Fall sollte man jedoch nur in Absprache mit dem verschreibenden Arzt handeln und nicht eigenmächtig die Dosierungen verändern.  


Die Weltgesundheitsorganisation und das CBD
Das CBD hat inzwischen schon einige Beachtung bekommen. So war es auch ein Themenpunkt für das Expertenkomitee für Drogenabhängigkeit der Weltgesundheitsorganisation. Dabei wurden einige interessante Punkte festgestellt. Diese beginnen mit der Aussage, dass das CBD in den vorgenommenen Studien von den Patienten insgesamt sehr gut vertragen wurde. Es traten kaum Nebenwirkungen auf und die, die auftraten, waren in der Regel nicht schwerwiegender Natur. Darüber hinaus konnte eine berauschende Wirkung eindeutig abgelehnt werden. Das CBD stellt also keine Gefahr für die Anwender dar und kann, wenn weitere und vor allem ausreichende Forschungsergebnisse erzielt werden, zur Behandlung von Krankheiten eingesetzt werden. Klar wurde jedoch herausgestellt, dass Frauen, die schwanger sind oder stillen, das CBD nicht einnehmen sollten. Die Proteine und ihre Auswirkungen auf das ungeborene bzw. gerade geborene Baby sind noch nicht erforscht und es lässt sich auf keinen Fall eine schädliche Nebenwirkung ausschließen. Das Komitee ging aber noch weiter. So wurde auch hier die Gefährlichkeit der Auszehrung bei Krebspatienten festgestellt. Da unter den Umständen der Krankheit ohnehin eine starke Abmagerung stattfindet, bildet die Verschreibung des CBD in dieser Lage eine besondere Herausforderung. Auf der einen Seite bietet es eine gute Wirkung gegen den Krebs und es unterstützt die klassischen Therapien, doch es sorgt auch für Appetitlosigkeit. Das wiederum verstärkt die Auszehrung erheblich. In einem solchen Fall sollte eine gleichzeitige Verschreibung von THC erwogen werden, denn dieses sorgt für einen starken Appetit und kann so die gefährliche Auszehrung bekämpfen.  


Erfahrungen mit der Anwendung  
Bisher ist die Wirkung des CBD nur sehr begrenzt in Studien erforscht worden. Die Erfahrungen von Leuten, die das Cannabidiol selbst eingesetzt haben, sind im Gegensatz dazu sehr viel umfangreicher. Sie lassen gewisse Rückschlüsse zu, können aber vollumfängliche Studien nicht ersetzen. Verschiedene Erfahrungsberichte darzustellen, geht hier jedoch ein wenig weit und würde tatsächlich den Umfang dieses Buches bei Weitem sprengen. Wir können uns jedoch auf einen einzelnen, gut dokumentierten Fall stützen, bei dem eine ältere Dame das Mittel als letzte Hoffnung verwendete und damit sehr gute Ergebnisse erzielt hat. Die Erkrankung Der Name unserer Patientin soll aus Gründen der rechtlichen Sicherheit und dem Schutz der Privatsphäre ungenannt bleiben. Besagte Dame hatte bereits das beachtenswerte Alter von 72 Jahren erreicht und musste noch vor der ersten Legalisierung des CBD dieses Mittel bei sich auch ohne ein Rezept anwenden. Wenn man sich diese Seniorin einmal ansieht und sie etwas näher kennenlernt, würde man kaum vermuten, dass sie ein Medikament nehmen würde, welches eigentlich verboten ist. Um das Ganze verstehen zu können, muss man ihre Krankengeschichte kennen und auch sehen, dass sie für die klassische Schulmedizin zu einem hoffnungslosen Fall geworden war. Angefangen hatten ihre Leiden mit Rheuma und Arthritis. Über die Jahre hinweg wurden die Schmerzen immer stärker, bis sie tatsächlich und wortwörtlich keine andere Wahl mehr hatte. Sie bekam auch noch zu allem Überfluss immer wieder einige Anfälle von Gicht. Das brachte sie in ein Krankenhaus. Sie wurde operiert, sie bekam Infusionen und danach ging es zur Kur. Ihre Schmerzen aber blieben. Egal, was die Ärzte taten, egal, wohin sie ging, die Schmerzen waren immer bei ihr und sie wurden mit jedem Tag stärker.  


Die Schulmedizin  
Aus dem Krankenhaus entlassen und nach ihrer Kur begann die eigentliche Leidenszeit, welche sich über 12 Jahre erstrecken sollte. Ihr Körper, vor allem ihre Gelenke, wurden von Entzündungen befallen. Sie konnte sich bald kaum noch bewegen und musste die Tage im Bett verbringen. Alle Besorgungen mussten von ihrem Mann gemacht werden, der sich auch sonst sehr liebevoll uni sie kümmerte. Sie verlor alle Freude am Leben und dachte sogar schon an Selbstmord. Ihr Haus und ihr Bett wurden zu ihrem Gefängnis und ihr Körper wurde zum Sinnbild ihres Leidens. Sie erhielt Tabletten, dann kamen die Spritzen und schließlich bekam sie Infusionen. All das half jedoch nichts. Die Schmerzmittel waren unheimlich hoch dosiert und richteten immer weitere Schäden in ihrem Körper an. Schließlich gaben die Ärzte auf. Sie sagten ihr rundheraus, dass ihr Körper alle Medikamente umwandeln und zu einem Gift machen würde. Alle weiteren Bemühungen, sie zu heilen, würden dadurch in das Gegenteil verkehrt und so wurden ihre Schmerzen nur noch schlimmer.  

Das CBD
Mit dieser Diagnose vor sich wurde sie bald depressiv. Sie musste starke Schlafmittel nehmen und hatte tatsächlich keinerlei Hoffnung mehr. Dann aber, eines Tages, riet ein Freund ihr zu CBD. Unter anderen Umständen hätte sie nichts davon gehalten, in ihrem Zustand aber hatte sie keine Wahl. Nichts anders half und ihr Leben war unerträglich. Was also konnte sie tun? Sie fing an, das CBD-Öl mit einer Dosis von drei Tropen, dreimal am Tage verabreicht, einzunehmen. Es dauerte nur Tage, da ließen ihre Schmerzen spürbar nach. Ebenso konnte sie wieder ohne die starken Schlafmittel schlafen und ihre Depression wurde besser. Nach einer Woche konnte sie das Bett wieder verlassen. Nach einer weiteren Woche war es ihr möglich, sich überall frei im Haus zu bewegen. Bald wagte sie auch den Schritt nach draußen. Sie konnte so Stück für Stück wieder an ein normales Leben denken, etwas mit ihrem Mann unternehmen und es dauerte nicht lange, da gehörten die Schmerzen insgesamt der Vergangenheit an.  
Rheuma und Arthritis lassen sich gut mit CBD behandeln. In dem Alter unserer Patientin lässt sich keine eigentliche Heilung mehr erreichen, sobald aber der Körper Unterstützung durch das CBD erhält, lassen sich die Symptome und Beschwerden auf null reduzieren.  


Der Rückfall
Dieses Fachwissen hatte unsere Seniorin jedoch nicht. Das sollte sich eines Tages rächen. Wie gesagt, damals, als sie das Mittel nahm, war es noch komplett illegal in Deutschland. Als sie, mutig durch den Erfolg der Behandlung, das Mittel dann absetzte, um in den Urlaub zu fliegen, erlitt sie einen schrecklichen Rückfall. Sie musste in ihrem Urlaub ins Krankenhaus, bekam starke Medikamente verabreicht, die aber kaum halfen, und kehrte dann wenige Tage später nach Hause zurück. Dort konnte sie die Behandlung mit CBD-Öl fortsetzen, woraufhin die Beschwerden bald wieder nachließen und schließlich ganz verschwanden. Sie aber, so versprach sie, würde das Mittel nicht mehr absetzen, um nicht erneut einen so schlimmen Rückfall erleben zu müssen.  

Was beim Kauf beachtet werden muß
CBD ist zwar nicht mehr immer und unbedingt illegal, dennoch ist es nicht einfach, es zu erhalten. Es gibt Gesetze und Vorschriften, Fehlvorstellungen, Unglauben und eine Menge mehr an Ärger, den man überwinden und mit dem man umgehen muss, wenn man irgendwie in den Genuss der heilenden Wirkung des CBD kommen möchte.  


Verschiedene Arten des CBD
Das CBD ist, wenn man es denn finden kann, in mehreren Versionen erhältlich. Typischerweise erwartet man Öl, denn man findet meistens das CBD-Öl beschrieben. Während diese Erwartung nicht unbedingt enttäuscht wird, gibt es aber nicht das eine Öl. Es gibt verschiedene Öle von verschiedenen Herstellern mit unterschiedlicher Wirkungskraft. Dazu kommen noch die Öle, die sich für einen Vaporisator bzw. Vape-Pen eignen und etwas höherpreisig sind.  
Öl ist aber noch lange nicht alles. So kann man das CBD auch als Kristalle erhalten. Diese erlauben es, das CBD schnell aufzunehmen. Dabei aber sind sie einfach in der Handhabung und dem Transport, man muss zum Beispiel keine Flasche mit sich herumschleppen. Neben den Kristallen gibt es auch noch die Kapseln. Diese erlauben eine genauere Dosierung und geben die Wirkstoffe langsamer ab. Das bedeutet, dass die Wirkung ein wenig später eintritt, dafür aber länger aufrechterhalten wird.  


Der Preisvergleich
Der Preisvergleich ist auch nicht unbedingt so einfach. So gibt es das Öl in unterschiedlichen Qualitäten und Konzentrationen. Es lässt sich alles von 2 % bis 25 % finden. Darum sollte man sich einen Basiswert für die Berechnung zurechtlegen, der es leichter macht, die tatsächlichen Preise zu ermitteln. Verkompliziert wird der Preisvergleich noch durch das CBDA. CBDA ist ein Stoff, in welchem das CBD gebunden ist. Es wird jedoch auf den Etiketten meist nicht angegeben, ob die Prozente für das CBD selbst oder das CBDA ausgewiesen sind. Darum muss man im Zweifelsfall die Marke einfach mal mit einer Suchmaschine im Internet recherchieren.  


Hier ist Vorsicht geboten
Auch die amerikanische Gesundheitsbehörde, die FDA, hat für den Kauf des CBD bestimmte Warnungen herausgegeben. Darum lohnt sich auch in dieser Hinsicht eine Suche bei Google. Einige der angebotenen Marken enthalten zwar angeblich, aber nicht wirklich, CBD. Damit man hier keinem Betrug aufgesessen ist, kommt man meistens um eine Markenrecherche nicht herum. Nicht jeder möchte sein CBD in einer Apotheke kaufen. Es gibt auch diverse Angebote, vor allem online, für den Kauf von Cannabidiol. Dort locken vor allem billige Preise die Kaufwilligen an. Hier sollte man jedoch mehr als misstrauisch sein. Zuerst einmal sollte man das Mittel selbst recherchieren und dann auch den Shop. Vor allem wird hier mit der Unkenntnis hinsichtlich der echten Preise und mit der Konzentration gern ein wenig Verwirrung gestiftet, um dem Kunden den Vergleich zu  
erschweren. In Deutschland ist der Verkauf online noch immer illegal, solange es sich dabei nicht um eine Apotheke handelt. Das bedeutet, dass die meisten Händler ihre Waren aus dem Umland heraus online vertreiben. Hier sollte man hinsichtlich der EU vorsichtig sein. Solange man sich innerhalb dieser bewegt, macht der Versand im Grunde genommen keine Probleme. Sobald man aber das CBD außerhalb der EU bestellt, zum Beispiel in der Schweiz, kann es leicht passieren, dass der Zoll vor der Tür steht. Der Kauf und der Besitz ist jedoch legal, sodass man nun nachweisen muss, dass man kein Cannabis, sondern CBD bestellt hat und das kann aufwendig und nervig sein.  


Vaporisierer vs. Kapseln
Wer das CBD-Öl für einen Vaporisator oder seinen Vape-Pen kaufen möchte, bekommt zwei Nachteile für einen Vorteil. Der Vorteil ist die weit schnellere Aufnahme der Inhaltsstoffe. Demgegenüber steht eine geringere Konzentration bei einem gleichzeitig höheren Preis. Das bedeutet, man bezahlt für eine bestimmte Menge mehr Geld, muss aber zugleich eine größere Menge davon konsumieren. CBD-Kapseln wiederum haben den Vorteil, die Wirkung über einen längeren Zeitraum hinweg aufrechtzuerhalten und sie vermeiden das Problem mit dem gewöhnungsbedürftigen Geschmack. Zugleich entfällt hier die Möglichkeit, die Kapseln im Mund wirken zu lassen, wie es bei dem Öl in der sublingualen Anwendung möglich ist. Dazu kommt, dass Kapseln mehr als das Öl oder die Kristalle kosten.  


Die Apotheke
Der Gang in die Apotheke scheint die einfachste und vor allem die sicherste Methode zu sein, CBD zu bekommen. Leider aber muss man auch hier so einige an Hindernissen und an Unkenntnis überwinden und daher ist es besser sich ein wenig vorzubereiten, damit man dem erschrockenen Apotheker nicht vor der gesamten Kundschaft den Unterschied zwischen THC und CBD erklären muss. Tatsächlich ist das CBD inzwischen legal in Deutschland  
zu erhalten, dafür aber reicht es nicht, einfach so mal eine Portion kaufen zu wollen, denn als Medikament ist das CBD verschreibungspflichtig. Daher beginnt die Vorbereitung damit, einen Arzt zu finden, der willig ist, das CBD auch tatsächlich zu verschreiben. Das macht nämlich nicht jeder, denn nicht jeder Arzt sieht das CBD als ein Medikament und lässt sich so einfach davon überzeugen. Daher suche man sich einen Arzt, der Bekannten schon das CBD verschrieben hat oder über eine positive Einstellung zu CBD verfügt. In letzterem Fall wappne man sich mit Wissen und Argumenten, die ihn dazu bewegen können, auch tatsächlich dieses Mittel zu verschreiben. Hat der Arzt das CBD nun verschrieben, muss das Rezept auch noch von der Krankenkasse genehmigt werden. Nur so ist die Kostenübernahme gesichert. Wahlweise kann man jedoch auch bereit sein, die Kosten selbst zu tragen und das CBD einfach mit dem Rezept kaufen. Hat man nun die Genehmigung erhalten oder will man selbst bezahlen, kommt die nächste Hürde. Jetzt muss eine Apotheke gefunden werden, die dieses Rezept akzeptiert und auch das CBD vorrätig hat. Wieder also heißt es, die Bekannten zu fragen oder einfach eine Onlinerecherche zu starten. Es wird einem jedenfalls nicht leicht gemacht.  


Die Aufbewahrung
Hat man das CBD nun bekommen, ist es wichtig, es so aufzubewahren, dass es seine Wirkung nicht verliert. Bei Kapseln und bei Kristallen ist das kein großes Problem, solange man sie trocken lagert. Für das Öl ist das jedoch ein wenig komplizierter. Dieses sollte sich an einem kalten und vor allem auch noch dunklen Ort befinden. Dort kann es Jahre überdauern, doch ein Kühlschrank ist keine Antwort. Die Temperatur dort ist zwar in Ordnung, doch das ständige Licht an und Licht aus würde die Konsistenz verändern. Ebenso sollte man bei der Lagerung darauf achten, dass Kinder das CBD nicht erreichen können.  


Eine Frage zur Legalität
Cannabis, das haben wir hier schon mehrfach festgestellt, besitzt einen schlechten Ruf und ist einfach fast überall illegal. Warum? Weil sich aus ihm ein starkes Rauschmittel gewinnen lässt, welches bei einem Konsum über einen längeren Zeitraum hinweg die mentalen Fähigkeiten erheblich negativ beeinflussen kann. Kampagnen für die Legalisierung von Cannabis haben in der Vergangenheit oft nur einen Weg gegen die Wand gefunden, da es Aufgabe der Staaten ist, die Gesundheit ihrer Angehörigen zu schützen und dementsprechend eine umfangreiche Legalisierung solcher fragwürdigen, süchtig und krank machenden Substanzen nicht möglich ist. Seit jedoch das CBD mehr und mehr seine medizinischen Anwendungsmöglichkeiten offenbart und sogar in der Schmerztherapie eingesetzt wird, erhalten die Vorkämpfer für eine Legalisierung wieder neuen Aufwind. In Deutschland ist Cannabis insofern legal, dass Schmerzpatienten es in Form von CBD auf Rezept erhalten können. Für den Verkauf bzw. für den Anbau gibt es jedoch strenge Vorschriften und Auflagen und vor allem aber braucht man dazu auch eine gesonderte Genehmigung. Andere Länder verbieten jedoch weiterhin kategorisch die Einnahme, den Verkauf und den Anbau. Es gibt jedoch erste, sehr vorsichtige, Ansätze für eine Legalisierung in einigen, wenigen Ländern. Diese Ansätze vermögen es vielleicht, sich in der Zukunft durchzusetzen und andere Länder zur Nachahmung zur bewegen. Selbst die USA öffnen sich langsam. Warum besonders die USA? Weil dieses Land eine der weltweit schärfsten Gesetzgebung gegen Drogen besitzt. Dennoch gibt es einige Bundesstaaten, die Cannabis so langsam legalisieren. Colorado und Washington machten den Anfang. Inzwischen sind einige Bundesstaaten, aber auch einzelne Städte, dazugekommen. Sie alle unterscheiden sich jedoch, wie weit sie mit der Legalisierung gehen. So gibt es Einige, die Cannabis ganz erlauben, sei es für den Konsum, den Verkauf oder den Anbau, und es gibt Staaten, die einen Konsum auf Rezept erlauben. In den Niederlanden ist der Umgang mit Cannabis ebenfalls sehr lax.

So sind zwar der Großhandel und der Anbau noch immer verboten, doch man kann Cannabis erwerben und auch konsumieren. Man muss dafür nur i8 Jahre alt sein und man darf auch nicht mehr als 3o g von Cannabis mit sich führen. Uruguay hat sich ebenfalls für eine Legalisierung entschieden. Hier ist Cannabis komplett frei. Das bedeutet, man kann es kaufen und verkaufen, konsumieren und auch selbst anbauen. Für Uruguay ergeben sich daraus gleich mehrere Vorteile. So können Behörden die Produktion viel besser kontrollieren. Da der Anbau und die Herstellung der Substanzen CBD und THC legal ist, erfolgen sie offen und nachvollziehbar. Darüber hinaus bietet dies die Möglichkeit, über die Steuern an dem Handel mitzuverdienen. Als Droge ist Cannabis weltweit bekannt und verbreitet. Cannabis besitzt viele Namen, wie Hanf, Gras, Marihuana, Weed oder Haschisch. Diese Verbreitung und Verwendung als Droge hat die Nutzung als Heilpflanze erheblich verzögert. Das liegt auch daran, dass Cannabis nicht einfach nur irgendeine Droge ist, sondern die Droge, die weltweit am meisten konsumiert wird. Nicht nur verbinden sich mit dem Konsum selbst erhebliche gesundheitliche Risiken, er führt auch oft dazu, dass in der Folge härtere Drogen versucht werden. Das bringt einen Kreislauf aus Abhängigkeit, der Sucht nach dem immer besseren Trip, höheren Dosen und immer größeren Schäden für die Gesundheit. Aufgrund dieser Tatsachen sieht sich die Legalisierung des Cannabis noch immer einem starken Widerstand gegenüber und es ist fraglich, ob die heilende Wirkung des CBD diesen Widerstand überwinden kann. Das wird dann noch dadurch verschlimmert, dass die im Grunde genommen klare Trennung zwischen CBD und THC, dem eigentlichen Rauschmittel, verwischt wird. Wird meistens nur die Nutzung des CBD als Heilmittel propagiert, gibt es immer wieder Stimmen, die das THC auch in der Bekämpfung des Krebses einsetzen wollen, also eine direkte Anwendung des Rauschmittels für die betroffenen Patienten.  

In Deutschland ist Cannabis als THC noch immer illegal. Die berauschende Wirkung sorgt dafür und das bedeutet, dass sowohl der Besitz als auch der Anbau verboten ist. Es gibt jedoch Ausnahmen. So kann man zu Forschungszwecken auch das THC erwerben und aufbewahren, solange man dafür eine Genehmigung vorzeigen kann. Was die Nutzung des CBD erleichtern könnte, wäre die Legalisierung von Cannabis. Für den privaten Konsum wird bald eine Gesetzesänderung erwartet, die es zumindest erlauben würde, diesen zu dulden. Damit wäre der Bann ein wenig gebrochen und darauf aufbauend könnten die Forschungen zu neuen Ergebnissen führen, welche dann wiederum eine weitergehende gesetzliche Lockerung bringen könnten. Erste Schritte in die richtige Richtung wurden bereits gemacht. So begann mit dem März 2017 eine Lockerung der gesetzlichen Vorschriften. Seit diesem Zeitpunkt können Ärzte Cannabis legal verschreiben, doch sie müssen gewisse Bedingungen erfüllen, die den Einsatz eines solch starken Mittels rechtfertigen. So muss der betroffene Patient sehr starke Schmerzen verspüren, bei denen eine andere Therapie nicht mehr anschlägt. Alternativ kann Cannabis auch für Krebspatienten im fortgeschrittenen Stadium verschrieben werden. Leider ist jedoch nicht immer alles so leicht, wie es aussieht. So ist ein Rezept keine Garantie, dass die Krankenkasse auch die Kosten übernehmen wird, denn diese muss das Rezept und die Begründung des verschreibenden Arztes zuerst prüfen und dann genehmigen. Weiterhin ist es nicht sicher, ob eine Apotheke auf dieses Rezept hin das gewünschte CBD auch tatsächlich vorrätig hat. Hat die Krankenkasse jedoch entschieden, das Rezept nicht zu genehmigen, braucht man nicht gleich zu verzagen. Das macht zwar die Kostenübernahme dann unmöglich, aber nicht das Rezept ungültig. Anders ausgedrückt, damit kann man dann immer noch Cannabis bekommen, solange man dafür selbst bezahlt.  
Hinter dieser gesetzlichen Veränderung hinkt die reale Entwicklung jedoch noch hinterher. So ist der erwartete Bedarf in Deutschland keinesfalls gedeckt und der Anbau durch die Patienten selbst bedarf sehr vieler Genehmigungen. Selbst wenn man diese erhält, wird man noch immer Schwierigkeiten haben, auch das richtige, zertifizierte, Saatgut zu finden. Entspannung lässt sich erst 2020 erwarten. 2019 soll der Anbau in Deutschland richtig und geplant erfolgen, doch, wenn man die Anfangsschwierigkeiten bei solchen Projekten bedenkt, wird die erste nützliche Lieferung wahrscheinlich erst 2020 erhältlich sein und sehr wahrscheinlich noch immer weit unter der Nachfrage liegen.  


Fazit
Das CBD-Öl ist ein Thema mit zwei Seiten. Auf der einen Seite steht der Heilerfolg, die Linderung von Beschwerden, die Hilfe auch bei Patienten, die bereits von den Ärzten aufgegeben wurden. Demgegenüber steht das CBD als ein Produkt, welches aus Hanf gewonnen wird und eines der zwei Hauptbestandteile von Cannabis ist. Cannabis hat das CBD als Heilmittel behindert und steht ihm auch heute noch im Weg. Das wird sich auch so bald nicht mehr ändern. Dennoch gibt es Hoffnung. Studien nehmen das CBD immer mehr unter die Lupe. Sie bestätigen, dass tatsächlich eine heilende Wirkung besteht. Wenn weitere derartige Studien angefertigt werden, die zugleich auch die Unbedenklichkeit des CBD im Hinblick auf eine Wirkung als Rauschmittel beweisen, dann besteht eine echte Chance, vielen Betroffenen mit dem Cannabidiol zu helfen. Bis dahin aber behindert Cannabis das CBD. Bei allen guten Absichten sollte man nie die negativen  
Seiten des CBD außer Acht lassen. Diese entstehen leider nun einmal durch die Herkunft aus dem Cannabis. Krankheiten gibt es viele, und es scheinen permanent Neue dazuzukommen. Auf der anderen Seite wächst die Anzahl von Heilmitteln, Nahrungsmittelzusätzen und Medikamenten. Sie alle konkurrieren um eine endliche Menge an Geld, Zeit und Personen. Es kann nicht an allem zugleich geforscht werden. Cannabis, genau genommen die damit einhergehende Rauschwirkung, verhindern einfach, dass dem CBD mehr Mittel für die Erforschung zugewendet werden. Niemand möchte mit dem Hanf in einen Topf geworfen werden. Zeit ist begrenzt. Jedes Labor und jede Person, sie alle können sich nur mit einer begrenzten Zahl an Projekten befassen. Andere Projekte sind einfach einträglicher und auch besser für den eigenen Ruf. Daher wenden sich die Forscher diesen zuerst zu und belegen die wertvolle Laborzeit mit ihnen. Zuletzt ist es auch der Forscher selbst, der sich nicht mit einem Hanfmann gleichsetzen möchte und daher keine Lust hat, das CBD zu erforschen. All diese Umstände sorgen für ein sehr vorsichtiges Herangehen an diese Thematik. Es sind jedoch die ersten Heilerfolge und die Erfahrungsberichte, die diese belegen, die dem CBD überhaupt erst einmal eine Chance gegeben haben. Das bedeutet, Cannabis hat mit seinen Bestandteilen, den Cannabinoiden, bereits bewiesen, was in ihm steckt und angedeutet, dass noch so viel mehr möglich ist. Die Wissenschaft kommt nicht darum herum, dennoch sollte man hier den Forschern unter die Arme greifen, indem man die Trennung zwischen dem Rauschmittel THC und dem Heilmittel CBD eindeutig darlegt, damit sich die Forscher mit einem guten Gewissen und einen guten Ruf an diese Substanz heranwagen können. Was das Ganze erschwert, was es nicht einfach macht, besagte Trennung herbeizuführen, sind auch diejenigen, die dahin gehend verlauten lassen, THC ebenfalls zur Behandlung von Patienten einzusetzen. Für sich selbst als Argument betrachtet, macht das sogar Sinn.  
Es ist eine Tatsache, dass der Körper, der von Krebs befallen ist, sehr leidet. Dementsprechend verzehrt dieser Körper sehr viel mehr Energie. Das lässt sich an einem rapiden Gewichtsverlust und einem anschließenden Verfall der Betroffenen ablesen. Hier kann das CBD, allein angewendet, sogar schaden. Das CBD sorgt für Appetitlosigkeit. Das bedeutet, dass dem Körper die Nährstoffe, die er so nötig braucht, vorenthalten werden. Er greift daraufhin auf die eigene Substanz zurück, baut die Knochen, die Muskeln, die Fettzellen und das Gewebe ab. Die Folge ist, dass die Krebspatienten wortwörtlich verhungern. Das THC kann dem entgegenwirken, denn es verursacht einen starken Appetit. Das klingt als Forscher ausgesprochen und neutral betrachtet, alles sehr überzeugend. Die Sache hat jedoch einen kleinen Haken. Die Gesetzgebung sieht das alles nicht so neutral und schon gar nicht so überzeugend. Sie sieht das als einen Versuch, das THC salonfähig zu machen. Das bedeutet, eine Legalisierung für medizinische Zwecke führt zu einer allgemeinen Lockerung der Regeln, was zu mehr Abhängigen führt. Diese wiederum würden ihre Körper schädigen und dem Gesundheitswesen auf der Tasche liegen, welches als soziales Gemeinwesen eingerichtet, die Kosten auf alle verteilt. Kurz gesagt, die Gesellschaft würde für die Unvernunft der Süchtigen bezahlen. Diese würden dann aber zum Dank auf harte Drogen umsteigen, kriminell werden, noch mehr medizinische Versorgung benötigen und so zu einem doppelten und dreifachen Problem der Gesellschaft werden. Die Sichtweise der Gesetzgebung lässt sich nicht so ohne Weiteres vom Tisch wischen. Ist die Droge erst einmal legalisiert, wird es sehr viel schwerer, sie wieder unter Kontrolle zu bringen. Daher ist es richtig, hier zaghaft vorzugehen und das CBD allein langsam auf den Markt zu bringen. Der Vorteil ist, dass das CBD keine Rauschwirkung entfaltet und bei den allermeisten Anwendungen auch ohne die Hilfe des THC zu guten Ergebnissen führen kann. Natürlich wäre eine begleitende Verschreibung und Einnahme von THC bei einem Krebspatienten wünschenswert. Insgesamt ist es für die Gesellschaft jedoch vorteilhafter, das CBD allein als Heilmittel zu erhalten, als es mit dem THC zu verbinden, wodurch dann keines der beiden genehmigt werden könnte. In diesem Sinne ist die Legalisierung des CBD für die Behandlung chronischer Schmerzen und von Krebs im Endstadium ein bedeutender und in seiner Wichtigkeit nicht zu unterschätzender Schritt.  


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